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Antisemiten im Deutschen Reichstag [1881-1895]
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  Alliance Israélite Universelle  
  - Das antisemitische Märchen einer Weltverschwörung -  
  [Auszüge aus antisem. Veröffentlichungen]  


Als eine der ersten jüdischen Organisationen, die einerseits über nationale Landesgrenzen hinaus agierte und sich andererseits zudem um die wirtschaftlichen Belange und politischen Rechte ihrer Mitglieder kümmerte, ist wohl die im Jahre 1860 in Paris gegründete Alliance Israélite Universelle zu betrachten.
Das eine solche Organisation auch die Antisemiten auf den Plan rief, ist kaum verwunderlich. So wurde mit Hilfe eines gefälschten Gründungsaufrufs der Alliance aus selbiger eine freimaurische und verschwörerische Vereinigung, die sich nur einem Ziel verpflichtet haben soll: die Welt zu beherrschen. Kaum einer der führenden Antisemiten seiner Zeit – aber auch heute - bezog sich nicht irgend wann einmal in seinen Texten oder Reden auf diese angeblich weltverschwörerische Allianz.
Die ersten Texte (im blauen Rahmen), die hier den Antisemitischen vorangestellt wurden, sind zum einen der "Allgemeine Zeitung des Judentums", in der bereits 1860 der "Aufruf an alle Israeliten" zur Gründung der AIU veröffentlicht wurde, und zum anderen einer Broschüre von 1883 entnommen, in der ein Mitglied der deutschen Sektion der Allianz über die erste Fälschung des Gründungsaufruf aufklärt.
Die Auszüge über die AIU aus antisemitischen Veröffentlichungen sind chronologisch nach ihrem Erscheinungsdatum geordnet.

Die Alliance israélite, von Wilhelm Marr
Die Juden im deutschen Staats- und Volksleben, von Dr. Hilarius Bankberger
Judenflinten, II. Theil, von Hermann Ahlwardt
Reichstagsdebatte gegen jüdische Einwanderung, Freiherr von Manteuffel
Judentum und Freimaurertum, von Gottfried zur Beek
Der Weltorden B'nai B'rith, von Henry Ford
Die Protokolle der Weisen von Zion u. die jüd. Weltpolitik, von Alfred Rosenberg
Alliance Israélite Universelle, von Dieter Schwarz
Maurice Joly und die Geheimnisse der Weisen von Zion, von Ulrich Fleischhauer
Das Ende der moralischen Geschichtsbetrachtung ..., von Horst Mahler

Zeitungskopf der Allgemeine Zeitung des Judentums

Magdeburg, 28. Juli.
Alliance israélite universelle

So eben erhalten wir die Statuten eines Vereins, der sich unter dem Titel: "Alliance israélite universelle" ("Allgemeiner israelitischer Verband") in Paris bilden will. Wir halten es am angemessensten, den Aufruf so wie die Statuten desselben hier zu übertragen, wodurch die Leser am besten in den Stand gesetzt werden, sich selbst ein Urtheil zu bilden.

Aufruf an alle Israeliten.
Israeliten! Wenn Ihr, zerstreut über alle Enden der Erde und unter die Nationen gemischt, von Herzen der alten Religion Eurer Väter anhanget, so schwach übrigens das Band auch sei, was Euch daran knüpft,
wenn Ihr Euren Glauben nicht verläugnet, Euren Cultus nicht verbergt, und nicht über Eure Abstammung, die nur schwache Seelen drückt, erröthet;
wenn Ihr die Vorurtheile, unter denen wir immer noch leiden, die Anschuldigungen, die man verallgemeinert, die wiederholten Lügen, Verleumdungen, die Missbräuche der Justiz, die man duldet, die Verfolgungen, die man rechtfertigt, oder entschuldigt, verachtet;
wenn Ihr glaubt, daß die älteste und einfachste der spiritualistischen Religionen ihren Platz behaupten, ihre Mission erfüllen, ihr Recht verkünden, ihre Lebenskraft in der großen, immer mehr wachsenden Ideenbewegung, in dem Kampf der immer heißeren Kämpfe der Theorien der modernen Gesellschaft darthun muß;
wenn Ihr glaubt, daß die erhabene Idee und der strenge Cultus eines einzigen Gottes, deren altherkömmliche Träger und unerschütterliche Vertheidiger wir sind, mehr als jemals vor den eigennützigen Berechnungen oder den Angriffen des Zweifels und der Indifferenz geschützt werden müssen;
wenn Ihr glaubt, daß die Gewissensfreiheit, dieses Leben der Seele, nirgends besser für alle Menschen behütet wird, als in den Staaten, wo die Juden sie vollständig besitzen;
wenn Ihr glaubt, daß der Glaube der Väter für Jeden ein heiliges Erbtheil, daß der Herd, das Gewissen unverletzlich sind, daß man nicht mehr aufs Neue sehen möchte, was man erst jüngst gesehen hat;
wenn Ihr glaubt, daß die Vereinigung ein Gut ist, daß Ihr, obgleich den verschiedenen Nation angehörend, Ihr dennoch, außerhalb aller Parteien, Eure Gefühle, Wünsche und Hoffnungen in eine Gemeinschaft bringen könnt;
wenn Ihr glaubt, daß Ihr auf gesetzlichen Wegen, durch die unbezwingliche Macht des Rechts und der Vernunft, ohne irgend eine Verwirrung zu verursachen, ohne irgend eine Macht zu erschrecken, ohne einen andern Zorn zu erregen, als den der Unwissenheit, des Unglaubens und des Fanatismus, Ihr durch Eure Arbeit und Eure unläugbare Befähigung Viel erlangen und Vieles dafür zurückgeben könnet;
wenn Ihr glaubt, daß eine große Anzahl Eurer von zwanzig Jahrhunderten des Elendes, der Beschimpfung und der Verbannung niedergedrückten Glaubensgenossen ihre Menschen- und Bürgerwürde zurückerobern können;
wenn Ihr glaubt, daß man Die bessern müsse, welche verderbt sind, nicht aber sie verdammen, Die aufklären, die verblendet sind, nicht aber sie fallen lassen, die richten, die gebeugt sind, nicht aber sich begnügen, sie zu beklagen; die vertheidigen, die verleumdet sind, nicht aber schweigen, helfen Allen, die verfolgt sind, nicht aber blos über die Verfolgung schreien;
wenn Ihr glaubt, daß heute zerstreute Hülfsquellen, vereinzelte Arbeiten, Einflüsse ohne genügende Tragweite, Willensmeinungen ohne Richtung, Bestrebungen ohne bestimmten Gegenstand, durch Vereinigung eine bessere Anwendung finden und die Thätigkeit Aller an allen Enden der Welt fühlbar machen können;
wenn Ihr glaubt, daß es eine Ehre für Eure Religion, eine Lehre für die Völker, ein Fortschritt für die Menschheit, ein Triumph für die Wahrheit und für die allgemeine Vernunft sein wird, alle lebendigen Kräfte des Judenthums, klein an Zahl, groß durch die Liebe und den Willen für das Gute sich vereinigen zu sehen;
wenn Ihr endlich glaubt, daß der Einfluß von den Principien aus dem Jahre 89 in der Welt allmächtig ist, daß das aus ihnen entfließende Gesetz ein Gesetz der Gerechtigkeit, daß zu wünschen sei, daß sein Geist überall eindringe, und daß das Beispiel der Völker, welche eine vollständige Religionsfreiheit genießen, eine Macht ist;
wenn Ihr alles Dies glaubt, Israeliten der ganzen Welt, kommet, höret unsern Aufruf, gewähret uns Eure Zustimmung, Eure Mithülfe; das Werk ist groß und vielleicht gesegnet:

Wir gründen l'Alliance israélite universelle!

Die Mitglieder der provisorischen Organisations-Commission.
Astruc (Aristide), Rabbinats-Adjunct des Herrn Großrabbinen von Paris, rue Lamartine 27.
Cahen (Isidore), ehemaliger Zögling der Normal-Schule, Professor am Rabbiner-Seminar, rue du Parc-Royal 16.
Carvallo (Jules), ehemaliger Zögling der polytechnischen Schule, Brücken- und Wegebau-Ingenieur, 37. rue Neuve-des Mathurins.
Leven (Narcisse), Advokat am kaiserlichen Gerichtshof von Paris, 5. rue Sainte-Hippo???e.
Manuel (Eugène), ehemaliger Zögling der Normal-Schule, Professor an der Universität, 45. rue du Rocher.
Netter (Charles), Kaufmann, Mitglied des Vorstands des israelitischen Handwerksvereins, 10. rue Vendòme.

Statuten.

Artikel 1.
Der "allgemeine israelitische Verband" hat zum Zweck:
1) Ueberall an der Emancipation und den sittlichen Fortschritten der Israeliten zu arbeiten.
2) Eine wirksame Unterstützung Denen angedeihen zu lassen, die in ihrer Eigenschaft als Israeliten leiden.
3) Jede Veröffentlichung, um dieses Resultat herbeizuführen, zu ermuthigen.

Artikel 2.
Die Gesellschaft ist folgendermaßen organisirt:
Sie besteht aus einfachen Mitgliedern, einem Comité und einem Bureau.

Artikel 3.
Um Mitglied der Gesellschaft zu sein, bedarf es:
1) Einer vollkommenen Ehrenhaftigkeit.
2) Durch ein Mitglied oder eine schriftliche Meldung an das Bureau eingeführt zu werden.
Die Aufnahme wird durch das Comité auf die Vorstellung des Bureaus ausgesprochen.
Die Präsentation und die Aufnahme sind von der Majorität der Stimmen abhängig.

Artikel 4.
Um Mitglied des Comités zu werden, muß man demselben durch Einstimmigkeit der Mitglieder des Bureaus präsentirt werden. Die Ernennung geschieht durch einfache Majorität u s. w.

Artikel 5.
Die Mitglieder des Bureaus werden durch das Comité mit einfacher Majorität gewählt u. s. w.

Artikel 7.
Jedes Mitglied der Gesellschaft, das für unwürdig erkannt worden, kann auf den Vorschlag des Bureaus durch ein Votum des Comités nach dessen Majorität ausgestrichen werden.

Artikel 8.
Der geringste Beitrag zu den Kosten der Gesellschaft ist jährlich 6 Frcs. u. s. w.

Wir geben diese Mittheilung, indem wir die Gründung dieses Vereins als ein abermaliges Zeichen der Lebenskraft begrüßen, welche die neuere Zeit in den Bekennern des Judenthums geweckt hat, und welche beginnt, durch neue eigenartige Schöpfungen jenes religiöse Formenwesen zu ersetzen, das wir vor unsern Augen immer mehr schwinden sehen, nachdem es mehr als ein Jahrtausend die Basts gewesen, auf welcher das Judenthum beruhte. Andererseits können wir allerdings das bis jetzt Gegebene über den neuen Verein eben nur als den Keim betrachten, der sich entwickeln soll, ohne daß bis jetzt er eine concrete Gestalt in dem, was er will und wie er es will, erlangt hat. Wir erwarten daher mit großer Theilnahme die weitere Entwicklung, hoffen, daß er zunächst in Frankreich sich realisiren werde, worauf er sicherlich auch in Deutschland vielen Anklang und Anschluß finden wird. Wir werden daher nicht verfehlen, unsre Leser mit dem Fortgang bekannt zu machen.
[S. 467-469]




"Die neueste Lüge über die israelitische Allianz,
ein Probestück aus der antisemitischen Moral"

von Dr. S. Neumann

Mitglied des Central-Comités der israelitischen Allianz in Berlin

Verlag der "Volks-Zeitung", 1883.

Die allgemeine israelitische Allianz besteht nun bald ein Vierteljahrhundert. Während dieses ganzen Zeitraumes [...] war sie das stetige Ziel der Schmähungen, Verleumdungen und Denunziationen der Judenhasser. [...] Den feindlichen Angriffen [...], die genau mit den wachsenden Erfolgen der Allianz und eben wegen derselben immer gehässiger und unverschämter geworden, hat sie nichts als schweigende Missachtung entgegengesetzt. Ist doch Alles, was immer von der Allianz geplant oder ausgeführt worden ist, im vollsten Lichte der Oeffentlichkeit vor sich gegangen. [...] Wenn das Zentralkomite der Allianz dennoch sich soeben zu einer Notiz herbeigelassen hat, in welcher ein, von dem französischen Antisemitenblatt veröffentlichter angeblicher Aufruf Crémieux's zur Gründung der israelitischen Allianz für durchweg erdichtet erklärt wird, so ist dies ausdrücklich nur deshalb geschehen, weil die antisemitische Hetzpresse in Deutschland sich beeilt hat, dem französischen Falsifikat die weiteste Verbreitung zu verschaffen. [S. 3-4]

Der "L'Antisémitique" - das französische Antisemitenblatt […] - hat in seiner Nr. 19, im Oktober, als angeblich authentisches Dokument den Aufruf gebracht, mit welchen Crémieux, im Jahre 1874, die allgemeine israelitische Allianz begründet haben soll. Es ist vorweg verdächtig, daß der "L'Antisémitique" einen Aufruf, der doch zu Tausenden in alle Welt gegangen sein soll, "der konfidentiellen Mitteilung eines hochgestellten Anonymus verdanken will"! Und noch schlimmer ist, daß die ganze Fälschung durch eine offenbare Lüge inszenirt wird. Denn einmal ist die Allianz nicht erst im Jahre 1874, sondern schon 1860 gegründet worden, und zweitens ist Crémieux, an der Gründung der Allianz überhaupt nicht beteiligt. [...] Beide Aktenstücke, das echte und das falsche, werden hiermit in den vier Anlagen A und B dem Leser vorgelegt. Aus denselben ergiebt sich folgender Tatbestand. Im Jahre 1860 haben von Paris aus sechs Männer - und Crémieux ist, (wie der Leser sieht), nicht unter ihnen - einen Aufruf "an alle Israeliten" erlassen zur Gründung der allgemeinen israelitischen Allianz. [S. 4]

Wie der Vergleich unmittelbar ergiebt, stehen die fünf Anfangs- und drei Schusssätze des fingirten und Crémieux angedichteten Aufrufs mit dem echten Aufruf überhaupt in gar keiner Beziehung. Selbstverständlich finden sich von den Ungeheuerlichkeiten, welche sie der Welt vorlügen sollen, ebenso wenig in den Allianzberichten wie in Crémieux's Reden irgend eine Spur. Diese Sätze des Falsifikats (B1-5 und 7-9) sind einfach erdichtet; [S. 5]

Die allgemeine israelitische Allianz ist gerade aus dem Gedanken geboren worden, daß die Juden überall zum vollen und gleichen Bürgerrecht ihres Vaterlandes berufen sind. [S. 5]

In einer Generalversammlung der Allianz am 13. Mai 1873, der ersten nach dem französischen Kriege, als durch nationale Eifersucht von hüben und von drüben der einheitliche Bestand der Allianz gefährdet erschien - da mahnte Crémieux [...] zur Einigkeit eben mit jenen Worten:
"Unsere Allianz ist nicht französisch, nicht englisch, nicht deutsch oder italienisch - sie ist die allgemeine israelitische Allianz. Unsere verfolgten und verstoßenen Brüder bedürfen unserer vereinten Kräfte!"
Diese Worte Crémieux's, welche bei einer bestimmten Veranlassung, zwölf Jahre nach der Gründung der Allianz, zur Beschwichtigung hochgesteigerter Nationalgefühle, oder zur Mäßigung nationaler Prätensionen gesprochen worden sind, diese Worte also hat der Fälscher aus ihrem Zusammenhang gerissen und sie in ihr gerades Gegenteil verkehrt. Um dies desto besser zu können [...], hat es sie erstens an die Spitze seines erdichteten Gründungsaufrufs vom Jahre 1874 gestellt, und zweitens in den folgenden Sätzen (B, Nr. 2-5) die Vaterlandslosigkeit der Juden, ihre Gleichgiltigkeit und Feindschaft gegen die fremden Nationen, ihren exklusiven Religionsstolz ec. ec. einfach dazu gedichtet. [S. 6]

Ein Lügner muss ein gutes Gedächtniss haben! Mit dem falschen Aufruf wird die Gründung der Allianz überhaupt erst proponirt (B, Nr. 1) und doch ist (in Nummer 8) das Universum schon von Komité's umspannt, stark genug und bereit, die Welt für Israel zu erobern! Hier verdreht der Fälscher eine Bemerkung Crémieux's in der Generalversammlung des Jahres 1875, d. h. 15 Jahre nach der Gründung; in derselben ist einfach gesagt, daß, wiewohl immer neue Komité's sich bilden, der Fortschritt leider noch immer ein sehr kleiner sei! [S. 6-7]

[Crémieux wurde erst im Juli 1863 zum Präsidenten der Allianz erwählt. Sein Nachfolger wurde 1866 der berühmte Orientalist Munk. Nach dessen Tode übernahm Crémieux im Jahre 1868 wieder das Präsidium bis zu seinem Todestage am 10. Februar 1880. (S. 8, Fußnote)]

Die Antisemiten sind [...] keine schlechten Psychologen, sie verstehen sich gar gut auf die menschliche Natur. Nicht blos auf die Leichgläubigkeit des großen Haufens, noch mehr und vielleicht noch sicherer wird auf den ehrlichen Mann von Treu und Glauben spekulirt, auf die ehrlichen und anständigen Leute, welchen solche Lüge und solche Täuschung unter der Maske des heiligen Eifers für Gott und Vaterland durchaus unglaublich und unmöglich erscheint. [S. 9]

Unsere Ueberschrift "Die neueste Lüge über die israelitische Allianz" bedarf - Dank dem internationalen Wetteifer der Judenhasser - bereits der Berichtigung. Der deutsche Antisemitismus, um dem französischen nichts schuldig zu bleiben, hat sich beeilt und die Goldquelle der Allianz - zu Nutz und Frommen der deutschen Fortschrittspartei - entdeckt! Neu ist diese an die goldene Internationale anklingende Idee eben nicht und wird wohl auch sonst von Niemandem ernst genommen. [S. 9-10]

Die ehrende und dankbare Erinnerung, welche vor wenigen Jahren dem verstorbenen Präsidenten der israelitischen Allianz Synagogen und Vereine widmeten, wurde von allen antisemitischen Blättern unisono der patriotischen Entrüstung des deutschen Volkes denunzirt, dieweil der Jude Crémieux es gewesen sei, der 1870 die Deutschen aus Paris verjagt haben; die Denunziation war bekanntlich eine Lüge. An der Ausweisungsordre, von der Regierung Napoleons am 12. August erlassen, ist Crémieux, der erst am 4. September in die Regierung eingetreten war, gar nicht beteiligt. [S. 11]

Berlin, den 5. Dezember 1883 [S. 11]

A.
Der echte Aufruf vom Jahre 1860

APPEL A TOUS LES ISRAÉLITES.
ISRAÉLITES!

1) Si, dispersés sur tous les points de la terre et mêlés aux nations, vous demeurez attachés de coeur à l'antique religion de vos pères, quelque faible d'ailleurs que soit le lien qui vous retienne;
2) Si vous ne reniez pas votre foi, si vous ne cachez pas votre culte, si vous ne rougissez pas d'une qualification qui ne pèse qu'aux âmes faibles;
3) Si vous détestez les préjugés dont nous souffrons encore, les reproches qu'on généralise, les mensonges qu'on répète, les calomnies qu'on fomente, les dénis de justice qu'on tolère, les persécutions qu'on justifie ou qu'on excuse;
4) Si vous croyez que la plus ancienne et la plus simple des religions spiritualistes doit garder sa vitalité dans le grand mouvement d'idées toujours plus actif, dans la lutte de théories toujours plus ardente des sociétés modernes;
5) Si vous croyez que l'idée sublime et le culte rigoureux d'un Dieu unique dont nous sommes les antiques dépositaires et les obstinés défenseurs, doivent être préservés plus que jamais des calculs intéressés ou des atteintes du donte et de l'indifférence;
6) Si vous croyez que la liberté de conscience, cette vie de l'âme, n'est nulle part mieux sauvegardée pour tous les hommes que dans les États où les juifs l'ont tout entière;
7) Si vous croyez que la foi de ses ancêtres est pour chacun un patrimoine sacré, que le foyer, que la conscience sont inviolables, qu'il ne faut plus revoir ce qu'on a vu trop récemment encore;
8) Si vous croyez que l'union est un bien, que, partageant des nationalités différentes, vous pouvez cependant mettre encore en commun, en dehors de tous les partis, vos sentiments, vos désire et vos espérances;
9) Si vous croyez que, par les voies légales, par l'invincible puissance du droit et de la raison, sans causer aucun trouble, sans effrayer aucun pouvoir, sans soulever d'autres colères que celles de l'ignorance, de la mauvaise foi et du fanatisme, vous pouvez obtenir beaucoup pour rendre beaucoup en retour par votre travail er votre intelligence incontestée;
10) Si vous croyez qu'un grand nombre de vos coreligionnaires, encore accablés par vingt siècles de misère, d'outrages et de proscriptions, peuvent retrouver leur dignité d'hommes, conquérir leur dignité de citoyens;
11) Si vous croyez qu'il faut moraliser ceux qui sont corrompus, et non les condamner; éclairer ceux qui sont aveuglés, et non les délaisser; relever ceux qui sont abattus, et non se contenter de les plaindre; défendre ceux qui sont calomniés, et non se taire; secourir partout ceux qui sont persécutés, et ne pas seulement crier à la persécution;
12) Si vous croyez que des ressources aujourd'hui disséminés, des travaux isolés, des influences sans portée suffisante, des volontés sans direction, des aspirations sans objet défini, peuvent trouver par l'association un emploi meilleur, et faire sentir l'action de tous à tous les coins du globe;
13) Si vous croyez que ce serait un honneur pour votre religion, une leçon pour les peuples, un progrès pour l'humanité, un triomphe pour la vérité et pour la raison universelles, de voir se concentrer toutes les forces vives du judaïsme, petit par le nombre, grand par l'amour et la volonté du bien;
14) Si vous croyez enfin que l'influence des principes de 89 est toute-puissante dans le monde, que la loi qui en dé coule est une loi de justice, qu'il est à souhaiter que partout son esprit pénètre, et que l'exemple des peuples Qui jouissent de l'égalité absolue des cultes est une force;
15) Si vous croyez toutes ces choses, israélites du monde entier, venez, écoutez notre appel, accordez-nous votre adhésion, votre concours; l'œvre est grande et bénie peut-être:
Nous fondons l'ALLIANCE ISRAÉLITE UNIVERSELLE!

Les Membres de la Commission Provisoire d'Organisation:
ASTRUC (Aristide), rabbin-adjoint.
CAHEN (Isidore), professeur au Séminaire rabbinique.
CARVALLO (Jules), ingénieur das ponts et chaussées.
LEVEN (Narcisse), avocat à la cour impériale.
MANUEL (Eugène), professeur aggrégé de l'Université.
NETTER (Charles), néociant.


Der echte Aufruf vom Jahre 1860

Israeliten!
1) Wenn Ihr zerstreut über alle Punkte der Erde und mit den Völkern vermischt der alten Religion Eurer Väter von Herzen treu bleibt, wie schwach auch das Band sein mag, welches Euch fesselt;
2) Wenn Ihr Euren Glauben nicht verläugnet, wenn Ihr Euren Kultus nicht verheimlicht, wenn Ihr über eine Bezeichnung nicht errötet, die nur schwache Seelen drückt;
3) Wenn Ihr die Vorurteile, unter denen wir noch leiden - die Vorwürfe, welche man verallgemeinert, die Lügen, welche man wiederholt, die Verleumdungen, welche man nähret, die Rechtsverweigerungen, welche man duldet, die Verfolgungen, welche man rechtfertigt oder entschuldigt - verabscheut;
4) Wenn Ihr glaubt, daß die älteste und einfachste der spiritualistischen Religionen ihren Platz behaupten, ihre Mission erfüllen, ihr Recht geltend machen, ihre Lebenskraft offenbaren muss in der großen, stets lebhafter werdenden Ideenbewegung, in dem stets heißer werdenden Theorienkampf der modernen Gesellschaft;
5) Wenn Ihr glaubt, daß der erhabene Gedanke und der strenge Kultus eines einzigen Gottes, dessen alte Träger und beharrlichen Verteidiger wir sind, mehr als jemals geschützt werden müsse vor interessirten Berechnungen oder vor Angriffen des Zweifels und der Gleichgiltigkeit;
6) Wenn Ihr glaubt, daß die Gewissensfreiheit - das Leben der Seele - allen Menschen nirgends sicherer verbürgt ist als in den Staaten, wo die Juden sie ganz und gar besitzen;
7) Wenn Ihr glaubt, daß der Glaube seiner Vorfahren für einen Jeden ein heiliges Erbteil ist, daß der Heerd, daß das Gewissen unantastbar sind, daß man nicht wieder erleben darf, was man soeben erst erlebt hat;
8) Wenn Ihr glaubt, daß die Eintracht ein Gut ist, daß Ihr, wenn auch verschiedenen Nationalitäten angehörend, dennoch - außerhalb jeglichen Parteistandpunktes - Eure Gefühle, Eure Wünsche und Eure Hoffnung auf etwas Gemeinsames richten könnt;
9) Wenn Ihr glaubt, daß Ihr auf gesetzlichem Wege, durch die unbegrenzbare Macht des Rechts und der Vernunft, ohne irgend wie Unruhe anzustiften, ohne irgend welche Macht zu erschrecken, ohne anderen Zorn wach zu rufen als den der Unwissenheit, des bösen Willens und des Fanatismus, Ihr viel erreichen könnt, um viel zurück zu geben durch Eure Arbeit und durch Eure unbestrittene Intelligenz;
10) Wenn Ihr glaubt, daß eine große Zahl Eurer Glaubensgenossen, die noch niedergedrückt sind von zwanzig Jahrhunderten das Elends, des Schimpfs und der Verfolgung, ihre Menschenwürde wiederfinden, ihre Bürgerwürde erwerben können;
11) Wenn Ihr glaubt, daß man die Verderbten bessern und nicht verdammen, die Verblendeten erleuchten und nicht verlassen soll; daß man die Niedergeschlagenen aufrichten und sich nicht begnügen soll, sie zu beklagen; daß man die Verläumdeten verteidigen aber nicht schweigen soll; daß man überall den Verfolgten helfen und nicht blos über Verfolgung schreiben soll;
12) Wenn Ihr glaubt, daß die heute zerstreuten Hilfsquellen, vereinzelte Arbeiten, Einflüsse ohne genügende Tragweite, ein Wollen ohne Richtung, Streben ohne bestimmtes Ziel durch Association besser verwendet werden und die Tätigkeit Aller allen Winkeln des Erdkreises fühlbar machen können;
13) Wenn Ihr glaubt, daß es für Eure Religion eine Ehre, für die Völker eine Lehre, für die allgemeine Wahrheit und Vernunft ein Triumph sein würde, wenn alle lebendigen Kräfte des Judentums - welches in der Zahl klein, aber groß ist durch die Liebe und den Willen zum Guten - sich sammeln;
14) Wenn Ihr endlich glaubt, daß der Einfluss der Prinzipien von 1789 in der Welt allmächtig ist, daß das Gesetz, welches ihnen entstammt, ein Gesetz der Gerechtigkeit ist, daß zu wünschen ist, daß sein Geist überall hin dringe, und daß das Beispiel der Völker, welche absolute Religionsfreiheit haben, eine Macht ist;
15) Wenn Ihr alles dies glaubt, Israeliten der ganzen Welt, so kommt, hört auf unsern Ruf, gewährt uns Eure Zustimmung, Eure Mitwirkung. Das Werk ist groß und vielleicht gesegnet:
Wir gründen die allgemeine israelitische Allianz!

Die Mitglieder der provisorischen Organisation-Kommission:
[Aristide] Astruc, Rabbinats-Adjunkt [Assistent]. [Isidore] Cahen, Professor am Rabbiner-Seminar. [Jules] Carvallo, Ingenieur. [Narcisse] Leven, Advokat am kaiserl. Gerichtshof. [Eugène] Manuel, außerordentl. Professor an der Universität. [Charles] Netter, Kaufmann.
[S. 16 u. 18]

B.
Der gefälschte Aufruf von 1874
(Aktenstück des "L'Antisémitique".)

1) Die Allianz, die wir zu gründen beabsichtigen, sagt Crémieux zu ihnen, ist nicht eine französische oder englische, schweizerische oder deutsche Allianz; sie ist eine jüdische, sie ist eine allgemeine.
2) Und übrigens, müssen wir den Andern entgegengehen, wir, die Vertreter der Wahrheit und der einzigen rationellen Religion? Die andern Völker sind in Nationen geteilt, wir allein haben nur Glaubensgenossen und haben keine Mitbürger. Nein, der Jude wird nur dann der Bruder des Christen und des Muselmanns werden, wenn das Licht des jüdischen Glaubens überall leuchtet.
3) Zerstreut inmitten von Völkern, die unseren Rechten und unseren Interessen feindlich gegenüber stehen, werden wir vor allem Juden bleiben. Die Nationalität für uns ist die Religion unserer Väter; wir erkennen keine andere an.
4) Wir bewohnen fremde Länder und können uns nur in so weit für die Schicksale dieser Länder interessiren, als unsere moralischen und materiellen Interessen gefährdet sind.
5) Die israelitische Lehre muss sich eines Tages die ganze Welt unterwerfen!
6) Israeliten!
a. Wenn Ihr zerstreut auf allen Punkten der Erde Euch stets als die Glieder des gewählten Volkes betrachtet;
b. Wenn Ihr glaubt, daß der Glaube der Vorfahren der einzige Patriotismus sei, zu dem man sich bekennen kann;
c. Wenn Ihr glaubt, daß Ihr, ungeachtet Eurer scheinbaren Nationalität nur ein einziges Volk bildet;
d. Wenn Ihr glaubt, daß das Judentum die ihm geraubte Stellung wieder einnehmen müsse;
e. Wenn Ihr glaubt, daß das Judentum allein die religiöse und politische Wahrheit darstellt;
f. Wenn Ihr all dieses glaubt, Israeliten der ganzen Welt, so kommt, hört auf unseren Ruf, gewährt uns Eure Zustimmung; das Werk ist groß und heilig: der erfolg ist sicher.
7) Der Katholizismus, unser Feind durch Jahrhunderte, liegt darnieder, am Haupte getroffen.
8) Wir haben zur Stunde Komites in allen Ländern der Welt. Jeden Tag wird sich das Netz, welche Israel über die Welt werfen wird, ausbreiten, und wir werden die erhabenen Weissagungen unserer heiligen Bücher sich erfüllen sehen. Der Tag kommt, an dem Jerusalem das Gotteshaus für alle zu einer einzigen vereinten Nation werden wird und wo die Fahne des israelitischen Monotheismus auf den entferntesten Ufern flattern wird.
9) Lasst uns alle Gelegenheiten wahrnehmen. Unsere Kräfte sind unermesslich, lasst es uns verstehen, sie zur rechten Zeit zu verwerten. Was könntet Ihr wohl befürchten? Ist nicht der Tag nahe, wo die Reichtümer der Erde ausschließlich den Juden gehören werden!

[S. 17 u. 19]



Aufruf an alle Israeliten / Die neueste Lüge über die israelitische Allianz
Die Juden im deutschen Staats- und Volksleben, von Dr. Hilarius Bankberger
Judenflinten, II. Theil, von Hermann Ahlwardt
Reichstagsdebatte gegen jüdische Einwanderung, Freiherr von Manteuffel
Judentum und Freimaurertum, von Gottfried zur Beek
Der Weltorden B'nai B'rith, von Henry Ford
Die Protokolle der Weisen von Zion u. die jüd. Weltpolitik, von Alfred Rosenberg
Alliance Israélite Universelle, von Dieter Schwarz
Maurice Joly und die Geheimnisse der Weisen von Zion, von Ulrich Fleischhauer
Das Ende der moralischen Geschichtsbetrachtung ..., von Horst Mahler

Die Alliance israélite
(zu Deutsch: Der Judenbund.)

von Wilhelm Marr

in: "Wählt keine Juden! Der Weg zum Siege des Germanenthums über das Judenthum", Otto Hentze's Verlag, Berlin N., 1879.

Wie alle Welt von Geiste der Assoziation erfüllt ist, so sind auch im Jahre 1860 eine Anzahl der begabtesten Juden zusammengetreten mit dem erklärten Programm, die Interessen des Judenthums zu fördern und in allererste Linie zu stellen. Es ist diese Vereinigung eine vollständig organisirte jüdische "Freimaurerei" aber ohne den komplizirten Formelnhokuspokus dieser letzteren. Sie bestehen aus Männern aller politischen Parteien, orthodox oder Reformjude, oder jüdischer Freigeist - gilt gleich; selbst getaufte Juden gehören ihr an. Geld oder Intelligenz sind die Haupterfordernisse ihrer Mitglieder. Was Mendelssohn in Berlin philosophisch geplant, ein Universalreich der Völker unter einem Gott (dem jüdischen), was der Engländer Moses Montefiore in den 30-40er Jahren unseres Jahrhunderts politisch zu formen versuchte, das ist jetzt in's Leben getreten seit 1860 und wie es Verbindungen gab, um die Republik, andere, um den Kommunismus einzuführen, verfolgt die Alliance israélite den Zweck, die Welt dem Judenthum unterthan zu machen. [...] [S. 29-30]

Diese [die Alliance israélite] strebt nur eine Staatsform an, jene die Herrschaft einer Raçe. [...][S. 30]

Mit ihrem Geld beherrscht sie [die jüdische Vereinigung] – ohne daß sie es ahnen – Kaiser, Könige und Minister, beherrscht sie die Kirchen und die Presse und gestaltet ihre Propaganda zu einem höchst glänzenden Geschäft. Auf die schlechten Leidenschaften der Christen bauen sie ihre Pläne und wir sehen mit welchem Erfolge. "Der Krieg ernährt den Krieg", heißt es bei ihr. Jeder Semit, der die Herrschaft seines Stammes will, kann der ihrige sein, ohne sich auf ein politisches oder religiöses Partei-Programm zu verpflichten.
Der französische Republikaner Advokat Crémieux ist ihr geschäftsleitender Chef, welcher die Parole ausgab (1861):
"Ein neues messianisches Reich, ein neues Jerusalem muß erstehen an Stellen der Kaiser und Päpste."
In der Sitzung, welche die Vereinigung am 19. Dezember 1867 zu Paris abhielt, erklärte der Groß-Rabbi Isidore:
"Die Allianz füllt in Israel eine Lücke, die wir seit lange beklagen; sie schafft ein Band zwischen allen Israeliten der Welt."
Aber bereits am 25. Mai 1865 referirt Crémieux:
"Wir gehen mit großen Schritten vorwärts. Die Allianz wird eine wahrhafte Macht. Wenn der Jude sich erhebt, erhebt er sich tüchtig."
Am 19. November 1866, also bald nach dem preußisch-österreichischen Kriege, berichtet Crémieux weiter:
"Lassen Sie mich nun sagen, wie unsere Allianz wächst und gedeiht. Sie ist jetzt nicht mehr nur eine Vereinigung einiger ergebener, aber isolirter und nur mit ihrem Muthe ausgestatteter Männer; sie ist eine zahlreiche und mächtige Verbindung; sie erstreckt sich über alle Punkte des Erdkreises."
In der Sitzung vom 19. Dezember 1867:
"Wie schnell gehen wir, Kinder von Israel! Wir machen Riesenschritte!!"
Ja wohl! Denn seit 1867 datirt die Aera auch der deutschen Verjudung. Ihr alle wißt es, preußische Wähler, was Fürst Bismarck in der Konfliktzeit von den Juden und den Judengenossen, den heutigen Nationalliberalen, zu leiden hatte [...].
Die wirthschaftlichen Leiden der preußischen Volkes datiren von jener Zeit her. Nicht der Krieg hatte sie verschuldet. Auch nicht der Krieg von 1870. [...] Aber die wirthschaftliche Ausbeutung der reichen Früchte jener Kriege gerieth in die Hände des Judenthums und seiner nationalliberalen Genossenschaft. [...] [S. 30-31]

Crémieux, Simon und Gambetta waren in der Regierung Frankreichs 1870/71.
Die Komödie, welche die französische Freimaurerei aufführte, um die deutschen Maurer in unserer Armee abtrünnig zu machen, Crémieux hat sie in Szene gesetzt. [...] [S. 32]

Zur Zeit der Kommune, wo beim Sturm auf Paris Alles drunter und drüber ging, wurden die Paläste der jüdischen Bankiers von beiden Seiten sorgsam verschont.
Tausende von Deutschen, obgleich sie naturalisirte Franzosen geworden waren, wurden aus Frankreich vertrieben. Kein einziger jüdischer Bankier und vielleicht nur 50 Juden. [...]
Das z.B. "im Herzen der Welt", in Paris, ein semitischer Präsident der Republik residiren wird, - jede Wette ist darauf zu halten.
Die Association israélite hat ihre Filialen in jedem Lande. In Deutschland gehören zu ihren Vorstandsmitgliedern und aktiven Agenten, wie es offenes Geheimniß ist, die Herren Rothschild, Erlanger, Königswarter [...], Bleichröder, Bamberger, Dr. Philippson (einer der besten semitischen Publizisten) und man würde der Intelligenz geradezu ins Gesicht schlagen, wenn man Herrn Lasker nicht hinzufügte. [...] [S. 32]

Die Assoziation strebt also - selbsteingestandenermaßen - nach der Weltherrschaft. Sie ist reicher an Geld, als alle Kaiser und Könige und was sie für ihre Zwecke an Geld ausgiebt, dabei verdient sie Tausende von Prozenten.
So lange die Welt steht, hat es eine praktischer organisirte Propaganda auch nicht annähernd gegeben. [S. 32-33]

Wir schalten hier ein, daß die deutschklingenden Namen auch unter den russischen Nihilisten in Menge - - Judennamen sind. Die politische Partei ist Nebensache. Auf den Trümmern der christlichen Welt soll das "neue Jerusalem an Stelle der Kaiser und Päpste entstehen." [...] [S. 33]

Die Parole, welche die Assoziation ausgiebt, lautet also:
"Umsturz oder Knechtung der jetzt herrschenden Gewalten in Staat und Kirchen aller nicht jüdischen Konfessionen, Ansichziehung des nichtjüdischen Eigenthums."
Der russische Nihilismus arbeitet mit Mord und Brand; der weltherrschaftliche jüdische Fanatismus zertrümmert die christliche Gesellschaft auf dem Wege - - der "Gesetze", die sein mächtiger Einfluß geschaffen hat!! - - - [...]
Aber Ihr zweifelt noch immer, preußische Wähler? Gut, so sollt Ihr denn auch eine "Resolution" aus Deutschland selbst hören.
Auf dem großen Judenkonzilium zu Leipzig im Jahre 1869 am 29. Juni, [...] einigten sich diese schroffen jüdisch-kirchlichen Gegensätze zur Festhaltung folgenden Satzes:
"Die Synode anerkennt die Entwicklung und Realisirung der modernen Ideen als die sichersten Garantien für die Gegenwart und Zukunft des Judenthums und seiner Kinder."
Also zerfleischen wir Christen und Preußen uns in unseren "modernen Ideen" als Freigeister, Katholiken, Protestanten, als Demokraten, Konservative, Nationalliberale, u.s.w. u.s.w. Wir thun es - jüdischerseits selbsteingestandenermaßen -
"für die Gegenwart und Zukunft des Judenthums und seiner Kinder." [S. 34]



Aufruf an alle Israeliten / Die neueste Lüge über die israelitische Allianz
Die Alliance israélite, von Wilhelm Marr
Judenflinten, II. Theil, von Hermann Ahlwardt
Reichstagsdebatte gegen jüdische Einwanderung, Freiherr von Manteuffel
Judentum und Freimaurertum, von Gottfried zur Beek
Der Weltorden B'nai B'rith, von Henry Ford
Die Protokolle der Weisen von Zion u. die jüd. Weltpolitik, von Alfred Rosenberg
Alliance Israélite Universelle, von Dieter Schwarz
Maurice Joly und die Geheimnisse der Weisen von Zion, von Ulrich Fleischhauer
Das Ende der moralischen Geschichtsbetrachtung ..., von Horst Mahler

Die Juden im deutschen Staats- und Volksleben

von Dr. Hilarius Bankberger

Verlag der "Deutschen Reichs-Post", Frankfurt am Main, 1879

Die Juden ihrerseits haben auch nach der sogenannten "Emanzipation" von ihren alten Prätensionen nichts aufgegeben. Sie sind nach wie vor das auserwählte Volk, bestimmt, an der Spitze der Weltkultur zu marschieren und über alle Völker des Erdballs zu herrschen. Von einem Aufgehen der Juden in die übrige Bevölkerung ist nichts zu bemerken. Sie halten ihre volle Eigenart fest und bilden allenthalben einen Staat im Staate, ein Volk im Volke. Sie sind überall zuerst Juden, ehe sie Deutsche, Franzosen, Engländer usw. sind. Ihre Stammes- und Religionsgenossen am fernsten Ende der Welt stehen ihnen allenthalben näher, als die Bewohner des Staates, in welchem sie sich befinden. Überdies sind sie außer durch Rasse, Religion, Nationalität, Geschichte und Tradition auch noch durch eine eigene, den Kulturvölkern in der großen Masse völlig unbekannte Sprache mit einander verknüpft. Die Alliance Israelite ist die äußere Symbolisierung dieser internationalen Solidarität aller Juden der Welt.

[...]

Wir haben bereits betont, daß die Juden unter ihren Stammeseigentümlichkeiten auch hervorragende Vorzüge besitzen. Vor allem steckt in ihnen eine unüberwindliche Zähigkeit. Sie sind ungemein fleißig, tätig und nüchtern. Betrunkene Juden sieht man fast nie. Die deutsche Untugend des übermäßigen Herumrätselns in der Kneipe und auf der Bierbank liegt ihrem Naturell sehr fern. So weit und so lange es gilt zu erwerben, sind sie sparsam, haushälterisch und spekulativ. In Handels-, Erwerbs- und Geldangelegenheiten sind sie mit besonderer Intelligent ausgestattet und ein gewisses Geschäfts- und Rechentalent ist ihnen gewissermaßen als Instinkt eigen. Sie besitzen große reziptive und produktive Begabung und sind voll angeborener List und Schlauheit. Für geleistete Dienste sollen sie sehr dankbar und erkenntlich sein. Sie besitzen unter einander einen ungemeinen Zusammenhalt und wissen diejenigen ihrer Stammesgenossen, welche durch irgend welche besondere Begabung den jüdischen Interessen dienen können, meist neidlos an die richtige Stelle zu fördern. Ihr Zusammenhalt zeigt sich auch im Familienleben, welches gerühmt wird. In der "Alliance Israelite" haben sie sich eine internationale Organisation gegeben, so wie sie auch in den meisten Ländern noch besondere Organisationen besitzen.

[...]

Gleichzeitig spielte sich in Rumänien eine neue Auflage der rumänischen Judenfrage ab. Als 1878 der Berliner Kongreß tagte, erschienen in Berlin Delegierte der "Alliance Israelite", welche nach jüdischen Behauptungen nur ein "Wohltätigkeitsverein" ist und setzten es durch, daß Rumänien nur unter der Bedingung als selbständiger Staat anerkannt werde, daß die Juden dort "emanzipiert" würden. Die "Alliance Israelite" bediente sich auf dem Kongreß hierzu der Vermittlung des französischen Ministers des Auswärtigen, Herrn Waddington, und dankte ihm nach dem Kongresse durch ein von den Zeitungen publiziertes in den wärmsten Ausdrücken gehaltenes Telegramm. Die Kammern und die Regierungen in Rumänien haben sich energisch gegen die Emanzipation gesträubt und zuletzt durchgesetzt, daß nur eine sehr teilweise und sukzessive Emanzipation stattfinden solle.



Aufruf an alle Israeliten / Die neueste Lüge über die israelitische Allianz
Die Alliance israélite, von Wilhelm Marr
Die Juden im deutschen Staats- und Volksleben, von Dr. Hilarius Bankberger
Reichstagsdebatte gegen jüdische Einwanderung, Freiherr von Manteuffel
Judentum und Freimaurertum, von Gottfried zur Beek
Der Weltorden B'nai B'rith, von Henry Ford
Die Protokolle der Weisen von Zion u. die jüd. Weltpolitik, von Alfred Rosenberg
Alliance Israélite Universelle, von Dieter Schwarz
Maurice Joly und die Geheimnisse der Weisen von Zion, von Ulrich Fleischhauer
Das Ende der moralischen Geschichtsbetrachtung ..., von Horst Mahler

Judenflinten, II. Theil

von Hermann Ahlwardt

Verlag der Druckerei Glöß, Dresden 1892

Von dem Kampfe aber für das von den Juden ausgeraubte und verführte Volk wird mich Niemand abbringen. Ich halte diesen Kampf für ein Recht und eine Pflicht jedes deutschen Mannes.
Die furchtbaren Wahrheiten, welche in diesem Kampfe zu sagen sind, können Regierung und Behörden nur insoweit verletzen, als dieselben verjudet sind. Gegen die jüdischen Beamten und deren Einfluß wird aber gerade Derjenige, der seinen König von Herzen liebt und seine Regierung ehrt, energisch vergehen dürfen und müssen, weil gerade die jüdischen Beamten das Ansehen und die Macht der Krone und der Regierung nach innen und nach außen hin untergraben. Diese Juden in Heer, Verwaltung und Justiz sind die von der 'alliance israélite' vorgeschickten Pioniere, welche, schmeichelnd und kriechend nach oben, despotisch nach unten, rastlos für die Interessen des Judenthums arbeiten, während sie "in Gesellschaft" sich als besonders wüthende Antisemiten gebärden und dadurch die gutmüthigen, denkfaulen und gleichgültigen "Kollegen" und Kameraden täuschen. Heimlich unter einander verbunden, bringen sie sich durch erschmeichelte oder erkaufte Protektion in die einflußreichsten Stellungen, namentlich solche, bei denen sie große Lieferungen zu vergeben oder die Personalien zu bearbeiten haben.
[S. 10-11]

Fast in allen Parteien haben Juden, namentlich getaufte, das entscheidende Wort zu reden, wenn auch äußerlich die Partei noch durch deutsche Strohmänner repräsentirt wird. Und alle diese Juden, die sich anscheinend im Parlament bekämpfen, indem sie die Parteien gegen einander hetzen, vertragen sich heimlich ausgezeichnet. Als Mitglieder der 'alliance israélite universelle' arbeiten sie in ihren verschiedenen Parteistellungen alle an dem einen gemeinsamen Zweck, auf den Trümmern der übrigen Völker die jüdische Weltherrschaft aufzurichten.
[S. 20]

Durch eine sonderbare Verkettung von Umständen sind drei Protokolle von Sitzungen der geheimen jüdischen Oberleitung mit sämmtlichen Originalunterschriften in meine Hände gelangt.
[...]
Am 31. Oktober 1883 fand in der Wohnung des Juden W. R. v. Guttmann, Wien I, Kantgasse 6, unter dem Vorsitz des Juden Dr. Philipp Mauthner eine Sitzung der geheimen Leitung der Wiener Juden statt zur Berathung einer neuen Morallehre, die den christlichen Völkern eingeimpft werden soll.
[...]
Dieser Sitzung des Wiener Zweigs der alliance israélite war eine Sitzung der Hauptjuden in Koblenz in Hotel "Zum Riesen" am 14. und 15. August 1883 vorausgegangen.
[...]
Aus dem Protokoll der zweiten Sitzung in Koblenz hebe ich nur folgende Stellen hervor:
"Beschlossen wurde: Von jeder formellen Organisation Abstand zu nehmen, vielmehr die Konferenzen als freie Zusammenkünfte von notorischen Repräsentanten (!) der vier jüdischen Hauptgemeinden (!!) zur Berathung jüdischer Angelegenheiten (!!!) fortbestehen zu lassen."
Unterfertigt ist dieses Protokoll von: Lazarus, Zadoc Kahn, Is. Loeb, Wilh. v. Guttmann, Ludwig Löwe, Moratta, Phil. Magnus, Derenbourgk (Dernburg?).
[...]
Man sieht also, welche hohe Stellung Ludwig Löwe im hohen Rath der Juden einnahm, sein Nachfolger ist Isidor Löwe. Dieser hohe Rath entscheidet über das Schicksal der Welt und nicht mehr, wie es der Jude Beaconsfield direkt herausgesagt hat, die Kaiser und Könige, welche in den Augen der Juden nur Kommandanten der Truppen sind, die ihnen ihre erschwindelten Milliarden beschützen müssen, denn wie viel Deutsche giebt es noch, die etwas zu beschützen haben?
Wer überhaupt in der Judenfrage mitreden will, der muß sich drei Punkte stets gegenwärtig halten:
1. daß eine politische Alliance unter den Juden der ganzen Erde besteht;
2. daß heute noch in allen Judenschulen die Kinder der Juden nach dem Talmud angehalten werden, die gemeinsten Verbrechen zu begehen, wenn es das jüdische Interesse verlangt;
3. daß die getauften Juden mit ganz seltenen Ausnahmen (Stahl, Neander, Morris de Jonge) sich nur taufen lassen, um, wie der jüdische Professor Grätz sagt, in der Rüstung des Feindes diesen selbst besser vernichten zu können. Getaufte Juden sind durchgängig die frivolsten und gefährlichsten Exemplare ihres Stammes. Und gerade diese läßt man in die Armee und das Auswärtige Amt eintreten! [...]
Was die politische Alliance der Juden will, lehrte folgender Aufruf des Oberjuden Crémieux:

"Die Allianz, die wir bilden wollen, ist weder französisch noch englisch, weder schweizerisch noch deutsch, sie ist jüdisch, sie ist universell.
Die anderen Völker sind in Nationen gespalten; wir allein haben keine Mitbürger, sondern nur Religionsgenossen. Nicht eher wird der Jude der Freund des Christen und des Muselmannes werden, als bis das Licht des jüdischen Glaubens, der einzigen Vernunft-Religion, überall leuchten wird.
Zerstreut inmitten von Völkern, die unseren Rechten und Interessen feindlich sind, werden wir vor allem Juden bleiben. Unsere Nationalität ist die Religion unserer Väter, wir erkennen keine andere an.
Wir wohnen in fremden Ländern, und wir können uns für die wechselnden Interessen dieser Länder nicht interessieren, so lange unsere moralischen und materiellen Interessen in Gefahr sind.
Die jüdische Lehre muß eines Tages die ganze Welt erfüllen.
Israeliten! Obgleich zerstreut über alle Punkte der Erde, betrachtet Ihr Euch immer als Glieder des auserwählten Volkes.
Wenn Ihr glaubt, daß der Glaube Eurer Vorfahren der einzige Patriotismus ist;
Wenn Ihr glaubt, daß Ihr trotz Eurer äußeren Nationalitäten nur ein einziges Volk seid;
Wenn Ihr glaubt, daß das Judentum allein die religiöse und politische Wahrheit repräsentiert;
Wenn Ihr alle diese Dinge glaubt, Israeliten der ganzen Welt, kommt, höret unseren Ruf, bezeugt uns Eure Zustimmung; das Werk ist groß und heilig, der Erfolg ist gewiß.
Der Katholizismus, unser hundertjähriger Feind, unterliegt, auf das Haupt geschlagen.
Jeden Tag wird das Netz, welches Israel über den Erdboden wirft, sich ausbreiten, und die erhabenen Prophezeihungen unserer heiligen Bücher werden in Erfüllung gehen. Der Tag kommt, wo Jerusalem das Haus des Gebetes für die vereinten Völker wird, wo die Fahne des jüdischen Monotheismus auf den entferntesten Küsten weht.
Benutzen wir alle Umstände. Unsere Macht ist groß, lernen wir sie gebrauchen. Was haben wir zu fürchten? Der Tag ist nicht mehr fern, wo die Reichtümer der Erde ausschließlich den Juden gehören werden.
Wenn der Jude sich erhebt, so erhebt er sich tüchtig: Wir machen Riesenschritte!
Ein neues messianisches Reich, ein neues Jerusalem muß erstehen an der Stelle der Kaiser und Päpste."

Ein hervorragendes Mitglied dieser Alliance war, wie aus den obigen Protokollen hervorgeht, Ludwig Löwe, und sein Bruder Isidor ist ihm darin nur mit weniger Geschick gefolgt! Nicht meine Stunde wird schlagen, wie Sie, Herr Löwe, in Ihrem frechen Brief prophezeien, sondern Ihre Uhr ist daran, endgültig abzulaufen. "Juden und Lügen haben kurze Beine." Deutschland, hole aus zu letzten Schlage!
[S. 56-60]



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Die Alliance israélite, von Wilhelm Marr
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Judenflinten, II. Theil, von Hermann Ahlwardt
Judentum und Freimaurertum, von Gottfried zur Beek
Der Weltorden B'nai B'rith, von Henry Ford
Die Protokolle der Weisen von Zion u. die jüd. Weltpolitik, von Alfred Rosenberg
Alliance Israélite Universelle, von Dieter Schwarz
Maurice Joly und die Geheimnisse der Weisen von Zion, von Ulrich Fleischhauer
Das Ende der moralischen Geschichtsbetrachtung ..., von Horst Mahler

Debatte zur Verhinderung jüdischer Einwanderung über die Grenzen des Reichs

aus der Rede von Freiherr von Manteuffel

in: 53. Reichstags-Sitzung am Mittwoch den 6. März 1895.

Antragsteller Abgeordneter Freiherr von Manteuffel:
[...]
Ich glaube, meine Behauptung, daß dieser Antrag gewissermaßen philosemitisch sei, ist nicht eine unbegründete gewesen.
Einen zweiten Beweis dafür! Es ist schon früher bei den Verhandlungen des Reichstags im Jahre 1886 von Herrn Freiherr von Hammerstein hier einmal ausgeführt worden, wie auch bei Berathungen der Alliance Israélite ganz besonders hervorgehoben worden ist, wie bedenklich der Zustand der von Osten einwandernden Juden sei, und wie wenig wünschenswerth es wäre, daß derartige Juden überhaupt über die Grenzen der Ostmark kämen. In dem Protokoll, welches damals veröffentlicht worden ist, heißt es wörtlich - der Herr Präsident wird mir erlauben, diese wenigen Zeilen zu verlesen -:

Der junge galizische Jude, nachdem er früh zusammengekuppelt wurde und schon im Elternhaus den reichen Kindersegen vermehrt hat, tritt hinaus ins Leben ohne andere Kenntnis als jene, die das Chedar in ihm pflanzen konnte, ohne Kenntniß eines Handwerks und soll nun für sich selbst und seine Familie Brod herbeischaffen. Durch den Niedergang des Zwischenhandels einerseits und die Zunahme der jüdischen Bevölkerung andererseits wird gegenwärtig ein Erwerb immer schwieriger. Mangels der gewöhnlichen Bildung kann es sich keiner besseren Beschäftigung zuwenden, und mangels der Kenntniß eines Handwerks kann er bei rentablen Verrichtungen anderer Art nicht verwandt werden. Ist er nun findig und pfiffig, - un die Mehrzahl der polnischen Juden ist so veranlagt - so sieht er sich durch den Erhaltungstrieb und die traurigen Erwerbsverhältnisse sehr bald auf einen Weg gedrängt, der, wenn er auch zumeist außerhalb des Strafgesetzes bleibt, doch zu Erwerbsarten führt, welche dazu beigetragen haben, dem galizischen Juden ein Stigma aufzudrücken.

(Hört! hört! rechts.)
Meine Herren, das sind die Ausführungen in einem Protokoll der Alliance Israélite; und ich meine, wenn Sie meinen Antrag ansehen, so können Sie nicht umhin, zu sagen: Dieser Antrag hat mehr eine philosemitische Tendenz als eine antisemitische. Diese gefährliche Art der Juden, die hier gekennzeichnet sind, und die auch jener Handelsmann in Ostpreußen gebrandmarkt hat, wollen wir durch unseren Antrag abhalten.
(Sehr richtig! rechts.)



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Die Alliance israélite, von Wilhelm Marr
Die Juden im deutschen Staats- und Volksleben, von Dr. Hilarius Bankberger
Judenflinten, II. Theil, von Hermann Ahlwardt
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Die Protokolle der Weisen von Zion u. die jüd. Weltpolitik, von Alfred Rosenberg
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Maurice Joly und die Geheimnisse der Weisen von Zion, von Ulrich Fleischhauer
Das Ende der moralischen Geschichtsbetrachtung ..., von Horst Mahler

Judentum und Freimaurertum

von Gottfried zur Beek

in: "Die Geheimnisse der Weisen von Zion", Verlag "Auf Vorposten", Berlin, 1920.

[...]
1916 brachte der Verlag von K. F. Köhler in Leipzig eine sehr beachtenswerte Schrift des später gefallenen Br. Wilhelm Ohr "Der französische Geist und die Freimaurerei". Ohr weist aus zahlreichen freimaurerischen Kundgebungen nach, daß die französische Freimaurerei durchaus politische Ziele hat und daß schon die Richtlinien der Freimaurer, welche den Umsturz von 1789 herbei führten, eine demokratische Weltrepublik als Endziel hinstellten. Gegenüber den vielen Ableugnungen von deutschen Freimaurern sei ausdrücklich ein Satz aus der Chaine d'union von 1889 auf der 134. Seite wieder gegeben, der Ohr nach der Übersetzung des Jesuiten Gruber auf der 57. Seite aufdruckte: "Die Freimaurerei, welche die Revolution von 1789 vorbereitete, hat die Pflicht, deren Werk fortzusetzen, Der gegenwärtige Zustand der Geister drängt sie hierzu." Max Nordau, gebor. Südfeld, sagte zwei Jahrzehnte später auf der 13. Seite seiner Schrift "Das Judentum im 19. und 20. Jahrhundert": "Durch die Pforte der französischen Revolutions-Gesetzgebung trat das westliche Judentum in das Europäertum ein." Diese Worte finden volles Verständnis, wenn man die Erklärung der Zionisten kennt, daß erst die Anerkennung des jüdischen Staates in Palästina den Schlußstein für das Gebäude liefert, dessen Grundmauern 1789 gelegt wurden. [S. 159]

Die Tätigkeit der Juden in den Freimaurer-Logen wurde bisher viel zu wenig beachtet. Sie waren schon bei der Umgestaltung der Freimaurerei im Jahre 1717 beteiligt und haben seitdem stets entscheidend mit gewirkt. Ebenso wenig wurde bisher berücksichtigt, daß die 1860 gegründete Alliance Israélite Universelle auf freimaurerischer Grundlage ruht.
Die Geschichte der jüdischen Großlogen muß aus tausend verschiedenen Quelllen zusammen gesucht werden und enthält auch dann noch bedeutende Lücken, weil die eigentlichen Geheimnisse weder geschrieben noch gedruckt werden. Einen guten Überblick erhält man jedoch schon durch das Werk des verstorbenen Präsidenten der Allianz, Narcisse Leven, "Cinquante Ans D'Histoire. L'Alliance Israélite Universelle (1860-1910)". Der erste Teil erschien 1911 bei Felix Alcan in Paris, der zweite Teil lag vor dem Kriege dort fertig zum Druck; ewr sollte wohl wegen der Streitigkeiten zwischen dem Zentral-Ausschuß in Paris und den Mitgliedern der Allianz in Deutschland noch nicht der Öffentlichkeit übergeben werden. Diese Rücksicht besteht jetzt nicht mehr; der zweite Band kann deshalb gedruckt werden und ist vielleicht inzwischen schon erschienen.
Wer den Einfluß der Juden auf die Geschicke der Völker kennen lernen will, möge das Werk von Leven lesen. Wir machen zunächst auf den überheblichen Titel aufmerksam. Der Mann schreibt nicht "Fünfzig Jahre aus der Geschichte der Allianz", sondern "Fünfzig Jahre Geschichte" in fetten Buchstaben; dann kommt ein Strich und in kleiner Schrift darunter "die Allianz von 1860-1910". Der Verfasser deutet damit an, welchen Einfluß die Allianz auf die Weltgeschichte der letzten fünfzig Jahre ausübte. Besonders wertvoll für Nichtfreimaurer ist die Vorrede, in welcher Leven einige Schlaglichter auf die unheilvolle Tätigkeit der Juden in den letzten achtzehn Jahrhunderten wirft. Er beginnt mit der Erklärung, die Allianz nähme eine wichtige Stellung in der Geschichte des Judentums der Gegenwart ein; sie sei 1860 gegründet worden, "also gerade 60 Jahre nach dem großen Umsturz in Frankreich"! Die Juden gedenken oft dankbar jener verhängnisvollen Zeit, in welcher die Quelle aller Übel der Gegenwart angeschlagen wurden.
Leven beschreibt in der Vorrede den Kampf zwischen den Dominikanern in Köln und Reuchlin. Die Dominikaner hatten bekanntlich das eingehend begründete Verlangen gestellt, den Talmud und alle jüdischen Geheimschriften als gemeingefährlich zu verbrennen. Der Universitäts-Professor Johann Reuchlin, der als Theosoph und Kabbalist den Schlüssel zur christlichen Lehre in den jüdischen Schriften verborgen wähnte, trat dem Gutachten des getauften Juden Pfefferkorn, auf das sich die Dominikaner stützten, scharf entgegen und befürwortete die Erhaltung der hebräischen "Sprachschätze". Ein zehnjähriger Kampf, der auf beiden Seiten mit großer Erbitterung geführt wurde und sich zu einer grundsätzlichen Fehde zwischen den Humanisten (Reuchlin) und den Scholastikern (Dominikanern) auswuchs, endete zwar mit einem Sieg der Dominikaner, die jüdischen Schriften wurden aber schließlich doch nicht verbrannt! Nach Levens Darstellung entwickelte sich erst aus diesem Kampfe die deutsche Reformation! Diese Auffassung ist falsch. Die Mißstände in der Kirche, besonders der Ablaßhandel, hatten gewaltige Erregung unter den deutschen Geistlichen hervor gerufen. Eine "Reformation" lag in der Luft. In der Tat finden wir zu jener Zeit verschiedene Reformatoren, die ganz unabhängig von einander wirkten. [...] Leven spinnt seinen Gedanken weiter und beendet ihn mit dem Satz:
"Reuchlin avait combattu les moines avec le Talmund; Luther la pa pauté avec Bible. On pouvait donc reprocher aux Juifs la Réforme, comme on leur avait reproché I'hérésie des Albgeois, celle des Hussites et I'invasion des muselmanns en Europe." (27. Seite.)
Auf der 33. Seite wiederholt Leven seine Behauptung:
"Le protestantisme, né sous l'influence du judaisme, nourri de ses livers religieux" ...
Diese Sätze zeigen die unglaubliche Überhebung der Juden, welche sich einbilden oder wenigstens behaupten, keine geistige Umwälzung in der Geschichte sei ohne ihre Anregung und Mitwirkung zustande gekommen; sie beweisen aber auch das böse Gewissen der Juden, die fürchten, daß man sie früher oder später für alles Unheil verantwortlich machen werde, das sie in der Welt angerichtet haben. Viele Gründe sprechen dafür, daß die Juden die Mauren und Türken heran gelockt haben. Wir erinnern auch daran, daß der mosaische Schneider Bockold aus Leyden (Jan van Leyden) es war, der in Münster als Wiedertäufer den Kommunismus in scheußlicher Form einführte; er ließ sogar Weiber, die er als Ehe-Frauen angenommen hatte, im Ballsaale schlachten, wenn es gerade seiner viehischen Laune zusagte. Die deutsche Reformation haben die Juden aber so wenig veranlaßt, wie den Aufstand der Hussiten und Albigenser. Wohl benutzten sie diese hoch willkommenen Gelegenheiten ebenso wie tausend andere, um im Trüben zu fischen. Wußten sie doch längst, daß ein Volk am leichtesten durch Glaubens-Spaltungen zermürbt wird. Einen großen Abschnitt nimmt bei Leven der Berliner Kongreß ein, zu dem Bismarck die Allianz zugelassen hatte, damit sie die Rechte ihrer Glaubensgenossen in den Balkanländern und besonders in Rumänien wahrnehmen könne. [S. 161-163]

Die Juden haben es verstanden, die Lehre von der Gleichheit der Menschen in weite Kreise ihrer Wirtsvölker zu tragen. Seit Jahrhunderten kämpfen sie für diesen Gedanken, verschweigen allerdings wohlweislich, daß sie das Judentum selbst von dieser Gleichmacherei ausschließen. Napoleon I. hatte die Juden durchschaut; er wollte deshalb die jüdische Gefahr für seine Länder durch Verschmelzung beseitigen. Als er den Hohen Rat der Juden, den Sanhedrin, 1806 nach Paris berief, scheiterte dieser Plan an dem einstimmigen Widerspruch des Großrabbis. Die Juden wollten wohl alle Rechte der Staatsbürger erwerben, dagegen keine Pflichten übernehmen, die ihren völkischen und rassischen Zusammenhang irgendwie schädigen könnten. In diesem Sinne beruhen alle Bestrebungen der Juden nach Gleichheit, Verbrüderung, Menschheitsbund und Weltrepublik, wie die Berichte der Weisen von Zion mit erfrischender Offenheit zeigen, auf Schwindel, der lediglich für die Dummheit der Wirtsvölker berechnet ist. [S. 164]



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Die Juden im deutschen Staats- und Volksleben, von Dr. Hilarius Bankberger
Judenflinten, II. Theil, von Hermann Ahlwardt
Reichstagsdebatte gegen jüdische Einwanderung, Freiherr von Manteuffel
Judentum und Freimaurertum, von Gottfried zur Beek
Die Protokolle der Weisen von Zion u. die jüd. Weltpolitik, von Alfred Rosenberg
Alliance Israélite Universelle, von Dieter Schwarz
Maurice Joly und die Geheimnisse der Weisen von Zion, von Ulrich Fleischhauer
Das Ende der moralischen Geschichtsbetrachtung ..., von Horst Mahler

Der Weltorden B'nai B'rith

von Henry Ford

in: "Der internationale Jude", Hammer-Verlag, Leipzig, 1937.

Die Organisationen des Judentums sind zahlreich und weitverbreitet; sie alle sind tatsächlich international, ob dies in den Satzungen steht oder nicht. Die Alliance Israélite Universelle kann vielleicht als Weltzentrum der jüdischen Politik bezeichnet werden, zu dem jeder Verband jüdischer Gesellschaften in den einzelnen Ländern in Verbindung steht.
[S. 219]



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Maurice Joly und die Geheimnisse der Weisen von Zion, von Ulrich Fleischhauer
Das Ende der moralischen Geschichtsbetrachtung ..., von Horst Mahler

Die Protokolle der Weisen von Zion und die jüdische Weltpolitik

von Alfred Rosenberg

Deutscher Volksverlag Dr. Boepple, München, 1923

Vierte Sitzung
"Worauf beruht die unsichtbare Kraft unserer Logen, wer wäre imstande, sie zu stürzen? Der äußere `profane' Dienst der Freimaurerei ist nur ein blindes Werkzeug der Logen und ein Deckmantel für die eigentlichen Ziele. Diese letzten Ziele der Logen, die Wege, welche dahin führen, und der Sitz der Hauptleitung werden dem Volke immer verborgen bleiben."
In diesen Worten wird hier schon ganz offen auf die Tätigkeit der Freimaurerei hingewiesen und damit eines der brennendsten Probleme der Gegenwart berührt. Die Freimaurerei, welche in der Mitte des 18. Jahrhunderts sich an die Spitze der sogenannten Toleranzbewegung stellte, und deren Ideen ausschlaggebend wurden für die französische Revolution hatte sich sehr bald in eine Organisation politischer Klubs verwandelt und heute sehen wir diese Tätigkeit in aller Welt wirken. Unter dem Deckmantel des Freisinns und des Kampfes für den Fortschritt wurden die freimaurerischen Organisationen immer nachdrücklicher ausgenutzt als politisches Mittel der sie zum großen Teil unterstützenden jüdischen Hochfinanz. Wir sehen durch die Jahrzehnte hindurch eine systematische Durchsetzung der Freimaurerlogen mit Vertretern des Judentums vor sich gehen; heute steht fast überall an der Spitze des Freimaurertums ein Jude oder einige von Juden abhängige Nichtjuden. Das ganze Problem läßt sich in diesem Zusammenhang nicht aufrollen; auf drei Schriften muß zwecks Begründung dieser Behauptungen hingewiesen werden, auf Karl Heise: "Entente – Freimaurerei und Weltkrieg", auf Friedrich Wichtl: "Weltfreimaurerei, Weltrevolution, Weltrepublik" und auf Alfred Rosenberg: "Das Verbrechen der Freimaurerei". In diesen Werken findet sich eine genaue Begründung der erhobenen Vorwürfe und die Widerlegung der freimaurerischen Verteidigungsschriften. Aus ihnen geht unwiderleglich hervor, daß die gutgläubige Gefolgschaft in vielen Staaten über die Absichten der eigentlichen Führer nirgends unterrichtet ist, daß, während die einzelnen Brüder von Weltverbrüderung schwärmen, die andern Organisation des Freimaurertums bewußt für national-politische Zwecke ausgenutzt haben.
Während z.B. das deutsche Maurertum überwiegend weltbürgerlich ist und in dieser humanitären Einstellung genau so gefördert wurde wie die Sozialdemokratie, wurde in den Staaten der Entente der Nationalismus hochgepeitscht und die Journalisten, Politiker und Schriftsteller, welche die Schicksale der Welt bestimmten, waren überall zugleich durch die freimaurerische Bruderkette aneinander gebunden. Ob die Politiker Lloyd George oder Briand, Venizelos oder Branting, van der Velde oder Wilson heißen, sie alle sind verbunden und gebunden durch wenn auch national gefärbte und von Nationalismus übertriefende Organisationen, die letzten Endes doch an den goldenen Fäden der goldenen Internationale hängen. Die letzte Anmerkung zur dritten Sitzung ist nur ein Symptom unter Tausenden.
Da diese eigentliche Leitung des Freimaurertums sich in verschiedenen Staaten befindet, so ist es vollständig berechtigt, wenn die Juden behaupten, fast unangreifbar zu sein. Denn in einem Staate angegriffen, stehen ihnen immer noch die Machtmittel im andern zur Verfügung. Es ist angesichts dieser Worte der vierten Sitzung angebracht, an eine Rede zu erinnern, welche der Gründer der Alliance israélite universelle und Großmeister des französischen Großorients, Adolf Crémieux, einmal in Paris gehalten hat, und zwar schon im Jahre 1861. Laut dem Bericht seines Organs, der "Archives Israélites" vom Jahre 1861, Heft 25, sprach er: "Ein Messianismus der neuen Zeiten muß anbrechen und sich entwickeln, ein Jerusalem einer neuen Ordnung, heilig gegründet zwischen dem Morgen- und Abendland, muß sich an die Stelle der Doppelreiche der Kaiser und Päpste setzen. Ich verberge es mir nicht, im Laufe einer langen Reihe von Jahren habe ich keinen andern Gedanken, als diesem Werke, nachgehangen ... Die `Alliance Israélite hat ihre Wirksamkeit kaum begonnen und schon läßt sich ihr Einfluß in der Ferne spüren. Sie beschränkt sich nicht nur auf unsern Kultus, sie wendet sich an alle, sie will in alle Religionen eindringen, wie sie in alle Länder gedrungen ist. Die Nationalitäten sollen verschwinden! Die Religionen sollen vergehen! Israel aber wird nicht aufhören, denn dieses kleine Völkchen ist das auserwählte Gottes."
Im ferneren Verlaufe seiner Rede erklärte Crémieux: "Wir müssen in allen Ländern die verlassenen Juden mit den Autoritäten in Verbindung setzen, bei der ersten Nachricht eines Angriffs uns wie ein Mann erheben ... und die Unterstützung aller verlangen. Wir müssen unsere Stimmen bis an die Kabinette der Minister, bis zu den Ohren der Fürsten dringen lassen; gehe es, wie es wolle, auch wenn wir uns dabei der in Kraft stehenden Gesetze bedienen müßten, die durch die Aufklärung unserer Tage überwunden sind; wir müssen uns allen denen, die protestieren, anschließen ....
Man bittet uns für das Vergangene um Vergebung; der Zeitpunkt ist gegeben, um auf einer unerschütterlichen Grundlage eine unsterbliche Vereinigung zu schaffen."
Diese Worte einer Rede, welche vor weit über 60 Jahren gesprochen wurde, könnte buchstäblich abgeschrieben sein aus den vorliegenden Protokollen der Weisen von Zion. In ihnen ist genau dasselbe Programm enthalten, und ausgesprochen wurde es vom Leiter der gesamten Freimaurerei Frankreichs und zugleich dem Leiter der jüdischen internationalen Vereinigung. Und die "Archives Israélites" stellten denn auch nach wenigen Jahren mit größter Befriedigung fest, daß Israel, das früher kein Zentrum gehabt habe, nun ein solches besitze: "Jetzt hat sich alles geändert! Ein blühender Verband, der an den mächtigsten Thronen empfangen wird, ist entstanden, stets bereit, unsere Rechte zu vertreten, alle die Menschen zu bekämpfen, welche zugleich Feinde unserer Rasse, der Erleuchteten und der Freiheit sind" ("Archives Israélites", 1867, Heft 4, S. 655).
Von Isaak Adolf Crémieux geht eine direkte Linie zum Bankier Allégri und dem augenblicklichen Großmeister des Großorients von Frankreich, Bernhard Wellhof. Über die Tätigkeit der "Alliance Israélite" unterrichtet das große Werk von Narcisse Leven, einer der Mitbegründer der Alliance. Er gab 1910 ein Buch heraus mit dem Titel: "50 Jahre Geschichte" und mit dem Untertitel: "Die Alliance Israélite Universelle". Mit diesem Titel wollte er andeuten, daß die Weltgeschichte der letzten 50 Jahre zugleich die Geschichte der Alliance Israélite Universelle gewesen sei.



Aufruf an alle Israeliten / Die neueste Lüge über die israelitische Allianz
Die Alliance israélite, von Wilhelm Marr
Die Juden im deutschen Staats- und Volksleben, von Dr. Hilarius Bankberger
Judenflinten, II. Theil, von Hermann Ahlwardt
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Maurice Joly und die Geheimnisse der Weisen von Zion, von Ulrich Fleischhauer
Das Ende der moralischen Geschichtsbetrachtung ..., von Horst Mahler

"Alliance Israélite Universelle"

von Dieter Schwarz

in: "Das Weltjudentum - Organisation, Macht und Politik", Zentralverlag der NSDAP, Franz Eher Nachf. GmbH, Berlin, 1939.

Die "Alliance Israélite Universelle" mit ihrem Sitz in Paris ist als erste jüdische Organisation der Welt anzusehen. Im Jahre 1860 als internationale Vereinigung zur "Verteid[ig]ung der Ehre des jüdischen Namens gegen jeglichen Angriff", zum "Eintreten für die Emanzipation der Juden"49) usw. gegründet, beginnt sie vom ersten Tag ihres Bestehens, insbesondere aber auf die Initiative ihres ersten Sekretärs, des französischen Ministers und Hochgradfreimaurers Adolphe Crémieux hin, für Juden im Osten und Südosten Europas zu intervenieren.
Sie setzt ihren ganzen propagandistischen Apparat gegen die Niederringung von Ritualmordprozessen ein und versäumte nicht, die Interventionen der "Anglo-Jewish Association" und dem "American Jewish Committee" zugunsten der Juden in Rumänien nach dem Balkankrieg ihre Unterstützung zu gewähren. [...] [S. 37]

49) Encyklopaedia Judaica, Bd. II, Berlin, 1928, Sp. 355/56.



Aufruf an alle Israeliten / Die neueste Lüge über die israelitische Allianz
Die Alliance israélite, von Wilhelm Marr
Die Juden im deutschen Staats- und Volksleben, von Dr. Hilarius Bankberger
Judenflinten, II. Theil, von Hermann Ahlwardt
Reichstagsdebatte gegen jüdische Einwanderung, Freiherr von Manteuffel
Judentum und Freimaurertum, von Gottfried zur Beek
Der Weltorden B'nai B'rith, von Henry Ford
Die Protokolle der Weisen von Zion u. die jüd. Weltpolitik, von Alfred Rosenberg
Alliance Israélite Universelle, von Dieter Schwarz
Das Ende der moralischen Geschichtsbetrachtung ..., von Horst Mahler

Maurice Joly und die Geheimnisse der Weisen von Zion

von Ulrich Fleischhauer

in: "Die echten Protokolle der Weisen von Zion", U.-Bodung Verlag, Erfurt 1935.

[...]
4. Der geheime Sinn des Dialoges
Ich wage zu behaupten, daß Jolys Buch nicht nur eine Satire auf Napoleon ist, sondern daß Joly vielmehr einen zweiten, höheren Zweck verfolgte; meine sorgfältige Prüfung des Inhaltes läßt mich zu dem Schlusse kommen, daß dieses Buch die Richtlinien für die von der jüdischen Freimaurerei zu beobachtende Politik behufs [=zwecks] Erringung der Weltherrschaft enthält. Ob und wieweit er hierbei mit seinem Kollegen im Rechtsanwalt-Beruf, Hochgrad-Freimaurer und Begründer der Alliance Israélite Universelle zusammengearbeitet hat, kann ich heute noch nicht gerichtsnotorisch beweisen.
Den Beweis hierfür liefern Jolys Vorwort und die letzten zwei Seiten des letzten Dialoges, deren geheimnisvoller Inhalt bisher noch in keiner Schrift über die Protokolle behandelt wurde.
Anfang und Schluß des Buches sind so bedeutungsvoll, daß ich es für nötig halte, die wörtliche Übersetzung zu bringen: (die fettgesetzten Stellen werden später näher behandelt werden):

"Kurze Vorbemerkung.
Dieses Buch enthält Gedanken, die für alle Regierungen gelten können, aber es verfolgt ei genaues Ziel: Es verkörpert im Besonderen ein politisches System, das in seiner praktischen Bedeutung nicht einen einzigen Tag eine Änderung erfahren hat seit dem unseligen und, ach schon allzufernen Tage seiner Intronisation.
Es handelt sich hier weder um eine Schmähschrift, noch um ein Pamphlet. Die Vernunft der modernen Völker ist zu zivilisiert, um schonungslose Wahrheiten über die gegenwärtige Politik zu erfassen. Die außergewöhnliche Dauer gewisser Erfolge ist übrigens geeignet, sogar den Sinn für Anstand und Ehre zu zerstören; aber noch lebt das öffentliche Gewissen, und der Himmle wird sich wohl eines Tages mit dem Spiele beschäftigen, das gegen ihn gespielt wird.
Man urteilt über gewisse Tatsachen und gewisse Grundsätze besser, wenn man sie außerhalb des Rahmens, in welchem sie gewohnheitsmäßig vor unseren Augen in Erscheinung treten, besieht; die Verlegung des Gesichtspunktes läßt dann manchmal den Blick erstarren!
Hier in diesem Buche stellt sich alles als Fiktion dar; es wäre überflüssig, den Schlüssel hierzu verfrüht auszufolgen. Wenn dieses Buch eine Bedeutung haben soll, wenn es eine Belehrung in sich bergen soll, dann muß es der Leser selbst verstehen, ohne daß man ihm eine Auslegung geben muß.
Man wird nicht fragen, welche Hand diese Zeilen geschrieben hat: ein Werk wie dieses ist gewissermaßen unpersönlich. Es trägt einem Rufe des Gewissens Rechnung; alle Welt hat es erfaßt, es wird verwirklicht, der Verfasser tritt zurück, denn er ist nur der Bearbeiter eines Gedankens, der Gemeingut der allgemeinen Erkenntnis ist, er ist nur ein mehr oder weniger dunkler Mitarbeiter an dem Bündnisse mit dem Guten."

Um den dunklen Sinn dieser Einleitung, besser gesagt, die Doppelzüngigkeit des Verfassers zu erkennen, muß man sie durch die letzten Worte Jolys am Ende seines Buches ergänzen.
Montesquieu (S. 322), der schon vorher wiederholt seinem Unwillen über Machiavells zersetzende Ansichten Ausdruck gegeben hatte und die Unterhaltung abbrechen wollte, sagt schließlich: "Ist dieser schreckliche Traum zu Ende?"
Machiavell: "Ein Traum! Ach, Montesquieu! Du wirst lange klagen: Zerreiße deinen 'Geist der Gesetze', bitte zu Gott, er möge dir im Himmel die Erinnerung an dich selbst auslöschen; denn nun naht die furchtbare Wahrheit deren Vorahnung dich bereits überkommt; was ich dir eben sagte, ist alles andere denn ein Traum!"
Montesquieu: "Was willst du mich noch erkennen lassen!"
Machiavell: "Was ich dir soeben beschrieb, dieses Zusammenspiel ungeheuerlicher Dinge, vor denen der Geist erschreckt zurückweicht, dieses Werk, das nun die Hölle selbst vollenden konnte, das alles ist fertig, das alles ist vorhanden, das alles gedeiht im Angesicht der Sonne, zur gegenwärtigen Stunde, auf einem Punkte der Erde, die wir verlassen haben."
Montesquieu: "Wo?"
Machiavell: "Nein, dies würde dir einen zweiten Tod zufügen."
Montesquieu: "Sprich, im Namen des Himmels!"
Machiavell: "Gut denn!"
Montesquieu: "Was?"
Machiavell: "Unsere Zeit ist vorbei! Siest du nicht, daß mich der Wirbelsturm davon trägt!"
Montesquieu: " Machiavell!"
Machiavell: "Sieh dort die Schatten, die nicht ferne von und vorüberziehen, die Augen verhüllt, erkennst du sie? Es sind die Ruhmreichen, die den Neid der ganzen Welt erregt haben. Zur gegenwärtigen Stunde verlangen sie von Gott ihr Vaterland zurück."
Montesquieu: "Beim ewigen Gott, was hast du eingestanden!"

Mit diesem Ausruf des entsetzten Montesquieu schließt Jolys Buch. Das Geheimnis bleibt unausgesprochen.
Welches ist nun der Punkt der Erde, wo der Geheimplan, dieses Zusammenspiel ungeheuerlicher Dinge, dieses Werk der Hölle, bereits damals im Jahre 1864 fix und fertig vorhanden war?
Für das Pariser Strafgericht, das Joly verurteilte, war die Antwort einfach: Joly meinte damit Frankreich und die Regierung Napoleons. Anders urteilte der Verfasser der Protokolle, er wußte, daß Joly nicht nur eine Satire auf Napoleon schrieb, sondern daß er gleichzeitig die Grundsätze anstellte, die von der jüdischen Freimaurerei zu befolgen sind, um die jüdische Weltherrschaft zu errichten.
Erinnern wir uns, daß kurz vorher, im Jahre 1860 Isaac Adolphe Crémieux die Alliance Israélite Universelle, den israelitischen Weltbund, zur Zusammenfasung der Juden aller Länder gegründet hatte. Aus diesem Anlasse verfaßte Crémieux folgendes Manifest:

"Die Allianz, welche wir bilden wollen, ist weder französisch, noch englisch, weder schweizerisch noch deutsch, sie ist jüdisch, sie ist universell. Die anderen Völker sind in Nationen gespalten; wir allein haben keine Mitbürger, sondern nur Religionsgenossen. Nicht eher wird der Jude der Freund des Christen und des Muselmannes werden, als bis das Licht des jüd. Glaubens, der einzigen Vernunftreligion, überall leuchten wird. Zerstreut inmitten von Völkern, welche unseren Rechten und Interessen feindlich sind, werden wir vor allem Juden bleiben. Unsere Nationalität ist die Religion unserer Väter, wir erkennen keine andere an.
Wir wohnen in fremden Ländern und wir können uns für die wechselnden Interessen dieser Länder nicht interessieren, solange unsere moralischen und materiellen Interessen in Gefahr sind. Die jüdische Lehre muß eines Tages die ganze Welt erfüllen. Israeliten! Obgleich zerstreut über alle Punkte der Erde, betrachtet Ihr Euch immer als Glieder des auserwählten Volkes. Wenn Ihr glaubt, daß der Glaube Eurer Vorfahren der einzige Patriotismus ist; wenn Ihr glaubt, daß Ihr trotz Eurer äußeren Nationalitäten nur ein einziges Volk seid; wenn Ihr glaubt, daß das Judentum allein die religiöse und politische Wahrheit repräsentiert, wenn Ihr alle diese Dinge glaubt, Israeliten der ganzen Welt, kommt, höret unseren Ruf, bezeugt uns Eure Zustimmung.
Das Werk ist groß und heilig. Der Katholizismus, unser hundertjähriger Feind, unterliegt, auf das Haupt geschlagen. Jeden Tag wird das Netz, welches Israel über den Erdboden wirft, sich weiter ausbreiten, und die erhabenen Prophezeiungen unserer heiligen Bücher werden in Erfüllung gehen. Der Tag kommt, wo Jerusalem das Haus des Gebetes für die vereinten Völker wird, wo die Fahne des jüdischen Monotheismus auf den entferntesten Küsten weht. Benutzen wir alle Umstände. Unsere Macht ist groß, lernen wir sie gebrauchen. Was haben wir zu fürchten? Der Tag ist nicht mehr fern, wo die Reichtümer der Erde ausschließlich den Juden gehören werden." [Fußnote: "abgedruckt bei E. Jouin, "Les Protocols de Butmi", S. 158"]

1861 wurde Crémieux zum Präsidenten der Alliance gewählt. Aus diesem Anlaß schreiben die Archives Israélites 1861, Nr. 25, S. 514 bis 520, unter Anderem folgendes:
"Ein Messianismus der neuen Zeit muß anbrechen und sich entwickeln, ein Jerusalem der neuen Ordnung, heilig gegründet zwischen Morgen- und Abendland, muß sich an Stelle der Doppelreiche der Kaiser und Päpste setzen. Die Alliance Israélite hat ihre Wirksamkeit kaum begonnen und schon läßt sich ihr Einfluß in der Ferne spüren. Sie beschränkt sich nicht nur auf unseren Kultus, sie wendet sich an alle, sie will in die Religionen eindringen, wie sie in alle Länder gedrungen ist.
Die Nationalitäten sollen verschwinden! Die Religionen sollen vergehen! Israel aber wird nicht aufhören, denn dieses kleine Völkchen ist das auserwählte Gottes."

Dieses Programm des israelitischen Weltbundes ist genau das Programm der Protokolle, die dazu nur noch die Durchführungsbestimmung enthalten. Beseitigung aller Religionen, aller Nationalitäten, der Kaiser und Päpste, damit Israel der einzige Weltbeherrscher werde.
Joly und Crémieux lebten damals als jüdische Rechtsanwälte in Paris, beide waren Freimaurer, mit der Gründung des israelitischen Weltbundes war zum erstenmal eine weltumspannende Organisation der verstreuten Judenheit geschaffen, deren Aufgabe, wie aus Crémieux' Worten eindeutig hervorgeht, die Verwirklichung der politischen Ziele der Juden sein sollte.
Unter dem Eindrucke dieses großen Ereignisses schrieb Joly, verbunden mit Crémieux durch Rasse, Ideen und Beruf, sein Buch, dessen doppelter Bestimmung Joly in genialer Weise Rechnung trug.
[S. 20-22]

Charakteristisch für das Doppelspiel Jolys ist es auch, das er im Vorwort erklärt, daß sich in seinem Buche "alles nur als Fiktion, als erdichtete Annahme darstellte", während er in vollem Gegensatz dazu in den Schlußworten von einem bereits wirklich vorhandenen, fertigen Werke spricht: es ist das Programm des israelitischen Weltbundes, das der Protokolle.
Deutlich sagt Joly im Vorworte, daß der Inhalt seines Buches einerseits auf alle Regierungen anwendbar ist, aber andererseits ein zweites, ein genaueres Ziel verfolgt. Er verweist auf ein politisches System, daß seit dem längst vergangenen unseligen Tage seiner Entstehung unverändert geblieben ist. Joly deutet damit den Tag der Gesetzgebung auf dem Berge Sinai an, wo das jüdische Volk zum auserwählten ernannt wurde. Das Dogma von der verheißenen Weltherrschaft ist stets gewurzelt im jüdischen Volke, sie ist das von den Juden ersehnte "politische System, das auch nicht einen einzigen Tag in seiner praktischen Bedeutung eine Aenderung erfahren hat", seitdem es vor drei Jahrtausenden verkündet wurde. Sehr bezeichnend nennt er ihn daher den Tag der Intronisation. Wenn er ihn gleichzeitig einen unseligen nennt, so entspricht dies ganz seiner pythischen [=rätselhaften] Ausdrucksweise und seiner absichtlichen Doppelzüngigkeit; denn unselig ist dieser Tag für die gesamte Menschheit, die dem Judentum nach seiner eigenen Auslegung der biblischen Worte zur Unterjochung preisgegeben wurde. Sinai heißt zwar "der Spitze", hängt aber talmudisch mit dem hebräischen Wort Sina, d. i. Haß, zusammen, wie der Talmud Tr. Schabbath fol. 89 col. 1 selbst erläutert: "Was bedeutet Har Sinai? Es bedeutet einen Berg, auf welchem Sina d. i. der Haß über die Völker der Welt heruntergekommen ist." Das aber der Tag der Intronisation für das Judentum gleichzeitig zum Tage des Glückes wurde, geht erst aus Jolys Schlußworten hervor, wo er verrät, daß das Werk nunmehr unter den Strahlen der Sonne zur vollen Blüte gediehen ist.
Hätte Joly mit dem unseligen Tage der Intronisation ausschließlich auf Napoleon anspielen wollen, so durfte er nicht von einem weit zurückliegenden Tage sprechen; denn Napoleons Staatsstreich erfolgte 1851, und 1852 war er zum Kaiser gekrönt worden.
Zum Schlusse drängt Montesquieux in Machiavell, das Geheimnis zu lüften; dieser lehnt ab; seine letzten Worte sind; "Zur gegenwärtigen Stunde verlangen sie von Gott ihr Vaterland zurück."
Dieses Verlangen wurde eben damals von Crémieux in die Worte gekleidet: "Die erhabenen Prophezeiungen unserer heiligen Bücher werden in Erfüllung gehen."
Montesquieu erfaßt den Sinn der Worte Machiavells und bricht in den verzweifelten Ausruf aus: "Beim ewigen Gott, was hast du eingestanden!"
[S. 23]



Aufruf an alle Israeliten / Die neueste Lüge über die israelitische Allianz
Die Alliance israélite, von Wilhelm Marr
Die Juden im deutschen Staats- und Volksleben, von Dr. Hilarius Bankberger
Judenflinten, II. Theil, von Hermann Ahlwardt
Reichstagsdebatte gegen jüdische Einwanderung, Freiherr von Manteuffel
Judentum und Freimaurertum, von Gottfried zur Beek
Der Weltorden B'nai B'rith, von Henry Ford
Die Protokolle der Weisen von Zion u. die jüd. Weltpolitik, von Alfred Rosenberg
Alliance Israélite Universelle, von Dieter Schwarz
Maurice Joly und die Geheimnisse der Weisen von Zion, von Ulrich Fleischhauer

Das Ende der moralischen Geschichtsbetrachtung führt zur Antwort auf die Judenfrage

von Horst Mahler

Einlassung zur Anklage wegen Volksverhetzung vor der 22. Großen Strafkammer des Landgerichts Berlin (522) 81 Js 3570/KLs (1/03)

Wenn erst einmal der Gedanke der gegenwärtigen Jüdischen Weltwirtschaft erfaßt ist, stellt sich sofort die Frage ein, wie ein Machtsystem beschaffen sein muß und wie es funktioniert, um im "demokratischen Zeitalter" so überaus erfolgreich sein zu können, wie es Botschafter Eizenstat beschrieben hat.

Die Antwort ist einfach, längst gegeben aber heute fast unbekannt. Die Möglichkeit, sie zur Kenntnis zu nehmen, wird von Juden auf das Fanatischste bekämpft: Sie ist uns ad 1) in den "Protokollen der Weisen von Zion" (im Handel erhältlich)[65] – und ad 2) von dem Juden Karl Marx in seinem Essay "Zur Judenfrage" (MEW Bd. 1 S. 34 ff.) gegeben.

Jüdische Kreise glauben, daß die Juden aus dem Schatten der "Protokolle" herausgetreten seien, weil Gerichte diese zu Fälschungen erklärt haben. Was sie aber nicht aus der Welt schaffen konnten, ist die Gewißheit, daß sich darin auf geniale Weise jüdischer Geist ausspricht.

Mit wenigen Zeilen ist in den Protokollen mit unübertroffener Präzision das Heiligste der Demokratie, das allgemeine "Wahlrecht", auf seinen Wesenskern zurückgeführt:

"Um dieses Ziel (die Jüdische Weltherrschaft) zu erreichen, müssen wir vorher das allgemeine Wahlrecht ohne Unterschied von Stand und Vermögen einführen. Dann hat die Masse Alles zu sagen, und da sie (durch die Medien/HM) tatsächlich von uns geleitet wird, so erlangen wir durch sie die unbedingte Mehrheit, die wir niemals bekommen würden, wenn nur die Gebildeten und besitzenden Klassen zu wählen hätten."[66]

Man sehe sich – überall in der Welt – die Ergebnisse dieser Jüdischen Erfindung etwas genauer an, und man wird feststellen, daß die Berechnung der Verfasser der Protokolle aufgegangen ist.

Die Vorlage für den unbekannten Autor der Protokolle war der "Dialog zwischen Machiavelli und Montesquieu in der Hölle" aus der Feder des Jüdischen Schriftstellers und Revolutionärs Maurice Joly.[67] Von diesem ist bekannt, daß er in Paris mit Karl Marx und Isaak Adolphe Crémieux freundschaftlich verkehrte. Letzterer, der an der von Joly herausgegebenen Zeitung "Le Palais" beteiligt war, war Gründer und der erste Präsident der Alliance Israélite Universelle, des Jüdischen Weltbundes zur Zusammenfassung der Juden aller Länder. In dem von ihm verfaßten Gründungsmanifest formulierte er:

"Die Allianz, welche wir bilden wollen, ist weder französisch, noch englisch, weder schweizerisch noch deutsch, sie ist jüdisch, sie ist universell. Die anderen Völker sind in Nationen gespalten; wir allein haben keine Mitbürger, sondern nur Religionsgenossen. Nicht eher wird der Jude Freund des Christen und des Muselmannes werden, als bis das Licht des jüdischen Glaubens, der einzigen Vernunftreligion, überall leuchten wird. Zerstreut inmitten von Völkern, welche unseren Rechten und Interessen feindlich sind, werden wir vor allem Juden bleiben. Unsere Nationalität ist die Religion unserer Väter, wir erkennen keine andere an. Wir wohnen in fremden Ländern und wir können uns für die wechselnden Interessen dieser Länder nicht interessieren, solange unsere moralischen und materiellen Interessen in Gefahr sind. Die jüdische Lehre muß eines Tages die ganze Welt erfüllen. Israeliten!
Obgleich zerstreut über alle Punkte der Erde, betrachtet Ihr Euch immer als Glieder des auserwählten Volkes....."

Über die Art der moralischen und materiellen Interessen, die der Teilnahme der Juden am Schicksal ihrer Wirtsvölker entgegenstehen, werden wir durchaus nicht im unklaren gelassen. Das Gründungsmaifest spricht sich darüber wie folgt aus:

"Das Werk ist groß und heilig. Der Katholizismus, unser hundertjähriger Feind, unterliegt, auf das Haupt geschlagen. Jeden Tag wird das Netz, welches Israel über den Erdball wirft, sich weiter ausbreiten, und die erhabenen Prophezeiungen unserer heiligen Bücher werden in Erfüllung gehen. Der Tag kommt, wo Jerusalem das Haus des Gebetes für die vereinten Völker wird, wo die Fahne des jüdischen Monotheismus auf den entferntesten Küsten weht. Benutzen wir alle Umstände. Unsere Macht ist groß, lernen wir sie gebrauchen. Was haben wir zu fürchten? Der Tag ist nicht mehr fern, wo die Reichtümer der Erde ausschließlich den Juden gehören werden." [68]

Nicht weniger deutlich ist der Artikel, der anläßlich der Wahl von Crémieux zum Präsidenten der Alliance in den Archives Israélite 1861, Nr. 25, S. 514 – 520 veröffentlicht wurde. Der Autor schreibt:

"Ein Messianismus der neuen Zeit muß anbrechen und sich entwickeln, ein Jerusalem der neuen Ordnung, heilig gegründet zwischen Morgen- und Abendland, muß sich an Stelle der Doppelreiche der Kaiser und Päpste setzen. Die Alliance Israélite hat ihre Wirksamkeit kaum begonnen und schon läßt sich ihr Einfluß in der Ferne spüren. Sie beschränkt sich nicht nur auf unseren Kultus, sie wendet sich an alle, sie will in die Religionen eindringen, wie sie in alle Länder gedrungen ist.

Die Nationalitäten sollen verschwinden! Die Religionen sollen vergehen! Israel aber wird nicht aufhören, denn dieses kleine Völkchen ist das auserwählte Gottes." [69]

Wie tief sie in die Religionen eingedrungen sind, zeigt sich u.a. in der von offizieller kirchlicher Seite[70] geäußerten Erwartung, daß im Evangelischen Religionsunterricht an den Grundschulen "der Gottesnahme JHWH gebraucht" werde. In den maßgeblichen Richtlinien heißt es dazu wörtlich:

"Der Unterricht soll damit klar und sprachlich eindeutig textlich fundierte Aussagen und Beziehungen benennen. JHWH ist mit seinem Namen anrufbar, sein Name ist mit biblischen Inhalten identifizierbar, seine Identität erweist sich immer wieder überraschend in Begegnungen mit weiteren biblischen Geschichten. Der sprechende Gottesname ist unserem abstrakten Wort >Gott< wie auch der geläufigen freudlosen Übersetzung des Gottesnamens >Herr< weit voraus....
Der Aufbau einer persönlichen Gottesbeziehung ist vielschichtig und unverfügbar. Der Gebrauch des Gottesnamens JHWH kann darin ein Aspekt sein, der durch manifeste religiöse Sozialisation im Unterricht erworben wurde...... jede Klasse muß ... die vier Aspekte des Nahe-Seins Jahwes, die dieser grammatisch eigenartige Satzname einfängt, durchbuchstabieren – die Zuverlässigkeit, die Unverfügbarkeit, die Ausschließlichkeit, die Unbegrenztheit seines Wirkens."

Den erlahmten Deutschen Christen sei vergegenwärtigt, daß der Talmud[71] in Ergänzung zu einer Serie skurriler sexueller Anwürfe gegen Jesus behauptet, -, seine Bestrafung in der Hölle bestehe darin, daß er in kochende Exkremente getaucht werde.[72]

Es sollte sie auch nachdenklich stimmen, daß Juden angewiesen werden, jede Ausgabe des Neuen Testaments, die in ihre Hände gelangt, zu verbrennen, und zwar wenn möglich öffentlich. Diese Vorschrift ist nicht nur noch in Kraft, sondern wird heute tatsächlich noch angewendet; so wurden am 23. März 1980 Hunderte Exemplare des Neuen Testaments öffentlich und zeremoniell in Jerusalem unter der Leitung von Yad Le'akhim verbrannt, einer jüdischen religiösen Vereinigung, die vom israelischen Religionsministerium subventioniert wird.[73]

Ulrich Fleischhauer kommt in seinem Sachverständigengutachten zu dem Schluß[74]:

Dieses Programm des israelitischen Weltbundes ist genau das Programm der Protokolle, die dazu nur noch die Durchführungsbestimmungen enthalten. Beseitigung aller Religionen, aller Nationalitäten, der Kaiser und Päpste, damit Israel der einzige Weltbeherrscher werde.

Erwähnenswert ist noch, daß Maurice Joly, Isaak Adolphe Crémieux zusammen mit Léon Gambetta Brüder der Pariser Freimaurerloge waren. Gambetta, der genuesische Jude, französischer Finanz- und Kriegsminister zur Zeit der Belagerung von Paris durch das Preußische Heer 1871, war es, der am Grabe des durch Selbstmord geendeten Maurice Joly die Gedenkrede hielt. In dieser Runde war Karl Marx derjenige, der wie kein Zweiter das Wesen des Kapitalismus erkannt hatte. Er wußte, daß "Monsieur le Capital"[75] zur Weltherrschaft neuer Art berufen war und siegreich über alle alten Mächte sein würde (vgl. Das Kommunistische Manifest) [76], und er wußte – wie er schon 1843 in seinem Essay zur Judenfrage dargelegt hatte - daß diese Weltherrschaft in die Hände der Juden fallen würde, so daß schließlich die Aufgabe des Weltgeistes die Emanzipation der Menschheit vom Judentum sein würde:

Wir erkennen also – schrieb er - im Judentum ein allgemeines gegenwärtiges antisoziales Element, welches durch die geschichtliche Entwicklung, an welcher die Juden in dieser schlechten Beziehung eifrig mitgearbeitet, auf seine jetzige Höhe getrieben wurde, auf eine Höhe, auf welcher es sich notwendig auflösen muß. Die Judenemanzipation in ihrer letzten Bedeutung ist die Emanzipation der Menschheit vom Judentum. Der Jude hat sich bereits auf jüdische Weise emanzipiert. "Der Jude, der in Wien z.B. nur toleriert ist, bestimmt durch seine Geldmacht das Geschick des ganzen Reichs. Der Jude, der in dem kleinsten deutschen Staat rechtlos sein kann, entscheidet über das Schicksal Europas......" (B. Bauer, "Judenfrage", p. 114.) Es ist dies kein vereinzeltes Faktum. Der Jude hat sich auf jüdische Weise emanzipiert, nicht nur, indem er sich die Geldmacht angeeignet, sondern indem durch ihn und ohne ihn das Geld zur Weltmacht und der praktische Judengeist zum praktischen Geist der christlichen Völker geworden ist. Die Juden haben sich insoweit emanzipiert, als die Christen zu Juden geworden sind.[77]

Beide – die "Protokolle" und der Essay von Karl Marx "Zur Judenfrage" - sollten Pflichtlektüre für jeden Deutschen sein. Ergänzend sollte unbedingt auch das Werk von Israel Shahak, "Jüdische Geschichte, Jüdische Religion", Lühe-Verlag, 1998, ISBN 3-926328-25-8, herangezogen werden. Man begreift dann sehr schnell, daß die Judenherrschaft endet, indem man sie durchschaut. Sie ist wie Rumpelstilzchen, das sich im Märchen in dem Moment selbst zerreißt, in dem die Königin seinen Namen nennt.

Fußnoten:
65 u.a. die im Wallstein-Verlag , Göttingen 1998, erschienene, von Jeffrey L. Sammons herausgegebene und kommentierte Ausgabe "Die Protokolle der Weisen von Zion. Die Grundlage des modernen Antisemitismus – eine Fälschung", ISBN 3-89244-191-x

66 Protokolle der Weisen von Zion, Protokoll der 10. Sitzung, in der Ausgabe des Wallstein-Verlages ISBN 3-89244-191-x, S. 60

67 Quelle: Die echten Protokolle der Weisen von Zion. Sachverständigengutachten, erstattet im Auftrage des Richteramtes V in Bern von Ulrich Fleischhauer, U. Bodung Verlag, Erfurt 1935, S. 285 f f.

68 Quelle: U. Fleischhauer a.a.O. S. 21

69 Quelle: U. Fleischhauer a.a.O. S. 22

70 Evangelischer Religionsunterricht in der Grundschule – Grundsätze und Rahmenplan 1990/1997, Lernfeld 2 S. 7, Bezugsquelle: Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg, Konsistorium, Bachstr. 1-2, 10555 Berlin, Tel.: 004930-39091-245.

71 Stärker noch als durch die Thora (Altes Testament) ist der Jüdische Geist durch den Talmud geprägt.

72 Israel Shahak, a.a.O. S. 52

73 Israel Shahak a.a.O.

74 a.a.O. S.22

75 Karl Marx, Das Kapital III, MEW 25,8

76 Karl Marx / Friedrich Engels, Manifest der kommunistischen Partei,. MEW Bd. 4, S. 1 ff.

77 Karl Marx: Zur Judenfrage, MEW Bd. 1, S. 373


[S. 26-28]