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Antisemiten im Deutschen Reichstag [1881-1895]
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1893
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  Debatte  
  zur Einwanderung ausländischer Juden  
  [Auszüge]  


Debatte zur Einwanderung ausländischer Juden
47. Sitzung, 27. Februar 1895
53. Sitzung, 6. März 1895
namentliche Abstimmung (JA-Stimmen)

Antrag Nr. 17.

Freiherr v. Hammerstein. Freiherr v. Manteuffel.
Der Reichstag wolle beschließen:
die verbündeten Regierungen zu ersuchen,
dem Reichtage einen Gesetzentwurf vorzulegen, nach welchem Israeliten, die nicht Reichsangehörige sind, die Einwanderung über die Grenzen des Reichs untersagt wird.
Berlin, den 5. Dezember 1894

Freiherr v. Hammerstein. Freiherr v. Manteuffel.
Unterstützt durch:
Bohtz. Graf von Carmer. von Dewitz. Graf zu Dohna-Schlodien. von Gerlach. von der Gröben-Arenstein. Hauffe-Dahlen. von Herder. Hilgendorff. Himburg. Hüpeden. Jacobskötter. Graf von Kanitz-Podangen. von Kleist-Retzow. von Leipziger. Graf zu Limburg-Stirum. Mentz. Graf von Mirbach. von Normann. von Podbielski. Rettich. Riekehoff-Böhmer. Graf von Roon. Rother. Sachße. von Salisch. Freiherr Saurma von der Jeltsch. Schall. von Schöning. Steppuhn. Stroh. von Viereck. Will. von Winterfeld-Menkin.

[Antragssteller und Unterstützer sind alle von den Deutsch-Konservativen]

Antrag Nr. 54.

Liebermann v. Sonnenberg. Zimmermann und Genossen. Der Reichstag wolle beschließen:
dem nachstehenden Gesetzentwurf die verfassungsmäßige Zustimmung zu ertheilen:

Gesetz,
betreffend
die Einwanderung ausländischer Juden.

Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser,
König von Preußen ec.
verordnen im Namen des Reichs, nach erfolgter Zustimmung des Bundesraths und des Reichstags, was folgt:
§. 1.
Die Einwanderung von Juden, die nicht in Deutschland staatsangehörig sind, ist untersagt.
§. 2.
Ausländische Juden, die sich bei Inkrafttreten dieses Gesetzes in Deutschland aufhalten, um sich dauernd niederzulassen, ohne bisher in einem deutschen Bundesstaate die Staatsangehörigkeit erworben zu haben, und nicht schon vor dem [Leerzeichen für Datum] ein selbstständiges Gewerbe oder Geschäft in Deutschland betreiben, sollen alsbald aus dem Gebiete des Deutschen Reiches ausgewiesen werden.
§. 3.
Die Gewährung der Staatsangehörigkeit in einem deutschen Bundesstaate an ausländische Juden ist untersagt.
§. 4.
Die Begünstigung der Einwanderung fremder Juden wird mit Geldstrafe von 500 bis 1000 Mark oder mit Gefängniß bestraft.
§. 5.
Der Bundesrath erläßt die zur Ausführung und Sicherstellung des Vollzugs dieses Gesetzes erforderlichen Anordnungen.
§. 6.
Dieses Gesetz tritt mit dem Tage seiner Verkündigung in Kraft.
Urkundlich ec.
Gegeben ec.
Berlin, den 5. Dezember 1894.

Liebermann v. Sonnenberg. Zimmermann. Bindewald. Dr. Böckel. Dr. Förster (Neustettin), Gräfe. Hänichen. Hirschel. Klemm (Dresden)
Köhler. Dr. König. Dr. Lieber (Meißen). Lotze. Sachße. von Werdeck-Schorbus. Werner.

[Antragssteller und Unterstützer sind von der Deutsch-sozialen Reform-Partei; außer Sachße (Deutsch-Konservative) und von Werdeck-Schorbus (Deutsch-Konservative)]

Debatte zur Einwanderung ausländischer Juden
Antrag Nr. 17. / Nr. 54.
53. Sitzung, 6. März 1895
namentliche Abstimmung (JA-Stimmen)

47. Sitzung am Mittwoch den 27. Februar 1895

Präsident:
[...]
Berathung des Antrags der Abgeordneten Freiherr von Hammerstein, Freiherr von Manteuffel, auf Vorlage eines Gesetzentwurfs, nach welchem Israeliten, die nicht Reichsangehörige sind, die Einwanderung über die Grenzen des Reichs untersagt wird (Nr. 17 der Drucksache),
in Verbindung mit der
ersten Berathung des von den Abgeordneten Liebermann von Sonnenberg, Zimmermann und Genossen eingebrachten Gesetzentwurfs, betreffend die Einwanderung ausländischer Juden (Nr. 54 der Drucksache).
In der eröffneten Diskussion hat zur Begründung des Antrags Hammerstein das Wort der Herr Abgeordnete Jacobskötter.

Antragssteller Abgeordneter Jacobskötter:
[...]
Nun, meine Herren, wenn unser Volksleben so ein gesundes ist, daß wir thatsächlich einen Ueberschuß zur Auswanderung haben, so ist sicherlich gar kein Grund da, irgend welche Einwanderung noch besonders zu begünstigen, noch dazu, wenn es sich um die Einwanderung fremder Elemente handelt, die unserem deutschen und christlichem Volksleben schädlich werden können.
(Sehr wahr! rechts.)
Und meine Herren, da sage ich allerdings, daß diejenigen Elemente, die wir von unserer Grenze fernhalten wollen, auf unser Volksleben nicht günstig einwirken. Ich, der ich mitten im Erwerbsleben stehe, beurtheile die Sache wesentlich von meinem persönlichen Standpunkt aus und will auf die ganze Frage, die ja eine so umfangreiche ist, jetzt nicht näher eingehen. Ich aber sage mir: weshalb haben wir den Antrag eingebracht? weshalb wollen wir die Einwanderung der fremden Juden in unser deutsches Vaterland verhindern? Doch lediglich deshalb, weil wir die Erfahrung mit den bereits im Lande befindlichen Juden gemacht haben, daß dieselben auf unser gesammtes öffentliches Leben nicht günstig eingewirkt haben, daß sie ganz besonders unser Erwerbsleben auf das allerungünstigste beeinflußt haben.
(Sehr gut! Sehr richtig! rechts.)
[...]
Und dann, meine Herren, diese lügenhafte, schwindelhafte Reklame! In der sind sie allerdings Meister! Und zwar in einer Weise, daß man sich schämen muß, daß so etwas in deutschen Landen zu drucken überhaupt möglich ist. Ich erinnere z. B. daran, daß es eine Jude war, der während der Cholera in Hamburg dieses kolossale Unglück benutzt hat, um auf Grund dieses Unglücks eine ganz elende Reklame für sein Geschäft zu machen! [...] Für ein solches unser ganzes Volksleben vergiftendes Gebahren habe ich keine Worte.
(Bravo! rechts.)
[...]
Ich will aber nicht unerwähnt lassen, daß das auch sicherlich ein großer Schaden ist, daß die Presse von den Juden in einer Weise behandelt wird, und daß in der Presse unsere allerheiligsten Güter sehr häufig in den Staub und Schmutz gezogen werden, wie wir es als deutsches, als christliches Volk nicht vertragen können.
(Sehr richtig! rechts.)
Meine Herren, unsere ganze öffentliche Meinung leidet darunter mehr oder weniger, und diesen schädlichen Einfluß noch dadurch zu vermehren, daß wir die ungehinderte Einwanderung fremder Juden gestatten sollen, dazu haben wir keine Veranlassung; in Gegentheil, wir glauben, daß wir uns um das Vaterland verdient machen, wenn wir dasselbe vor einer größeren Einwanderung solcher Elemente schützen.
[...]
Ich denke, daß viele deutsche Juden recht froh sind, wenn sie von dem Zuzug ihrer Brüder aus dem Osten u. s. w. verschont bleiben, und deswegen bitten wir Sie, diesem Antrag Ihre Zustimmung zu ertheilen. Nicht der Haß gegen das Judenthum - ich weiß mich von demselben vollständig frei -
(Widerspruch links),
aber die Liebe zu unserem christlichen Volk und zu unserem deutschen Vaterland, die, wie ich weiß, alle meine Fraktionsgenossen auch beseelt, zwingt uns dazu, die Gefahr, die wir darin erblicken, auch deutlich und offen zu bekennen und ihr gegenüber Stellung zu nehmen und unser Vaterland in dieser Beziehung vor den fremden schädlichen Einflüssen zu schützen. Wir bitten Sie also, im Interesse unseres Christenthums, im Interesse des Deutschthums, im Interesse unseres Vaterlandes unserem Antrag zuzustimmen.
(Bravo! rechts.)

Präsident: Das Wort hat der Herr Abgeordnete Bindewald zur Begründung des zweiten Antrags.

Antragsteller Abgeordneter Bindewald: Meine Herren, ich kann in allen Punkten den Ausführungen meines geehrten Herrn Vorredners beistimmen. Wir haben es zweifellos bei unseren Juden mit einem unproduktiven Volk zu thun, wir haben in den Juden eine Bevölkerung, welche noch auf dem Standpunkt des Normadenthums steht; und eine solche Bevölkerung kann, wenn sie mit einer seßhaften Bevölkerung in Berührung tritt, nur Unheil anrichten. [...] Ja, meine Herren, man müßte kein Herz für seine christliche und deutsche Bevölkerung in der Brust haben, wenn man nicht öffentlich Verwahrung dagegen einlegt, daß unser arbeitssames Volk durch dieses fremde parasitische Volk noch fernerhin ausgebeutet und ausgewuchert werden darf, wie das thatsächlich der Fall ist. [...] Es ist kaum zu beschreiben, welche Manipulationen von dem Volk Israel angewandt werden, um unsere Bauern zu knechten und in ständiger Abhängigkeit zu erhalten. [...] Meine Herren, die eingeborene seßhafte Bevölkerung kann sich eine Heimstätte suchen in Amerika oder Australien oder sie wandert in die Industriestädte, um dort das Heer der Arbeitslosen zu vermehren. Was bekommen wir an Stelle dieser seßhaften Bevölkerung, die dem Staat von je die besten Soldaten gestellt hat? - Wir bekommen diese fremden, schachernden Juden, welche seßhaft in unserem Sinne niemals werden.
[...]
Ich meine, meine Herren, nicht bloß wird die Arbeitskraft unserer Stammesgenossen auf die schädlichste Art und Weise ausgebeutet, nein, wir müssen mitansehen, wie unser Volk, und besonders das weibliche Geschlecht, auf den Weg der Schande und Unsittlichkeit gerade durch das Judenthum hingewiesen wird.
[...]
Unser eigen Fleisch und Blut ist es, welches auf solche niederträchtige Art zu Grunde gerichtet wird, es sind unsere Töchter; und ich meine: wer Liebe für sein Volk hat, muß auch für sein eigenes Volk eintreten.
(Lachen links.)
- Wenn Sie lachen, so beweist das nur, daß Sie sehr tief gesunken sind.
(Zurufe links.)
- Weiter beweist es nichts; denn wenn Sie Liebe zu Ihrem Volke haben, können Sie darüber nicht lachen.
(Zurufe und Unruhe links.)
Meine Herren, nicht genug, daß deutsche Mädchen in den jüdischen Geschäften gemißbraucht werden, nein, es blüht ja auch in unserem Deutschland unter den Augen der Regierung ein weißer Sklavenhandel; und, meine Herren, diese weißen Sklavenhändler, welche deutsche Mädchen in die Lusthäuser von Konstantinopel verkauft haben, haben ihr unsauberes Geschäft bis in das Herz von Deutschland hineingetrieben, [...] Wir haben ein Volk unter uns, meine Herren, welches den Zersetzungsprozeß bei uns beschleunigt, welches unseren Staat unterminirt, was ja auch daraus hervorgeht, daß diejenigen gerade, welche am meisten gegen alle Sitte, gegen alle Ordnung, wie überhaupt gegen den Staat wühlen, Angehörige des jüdischen Volkes sind. Meine Herren, ich glaube, daß unsere Presse nicht auf diese Abwege gekommen wäre, wenn eben der Prozentsatz des Judenthums in der deutschen Presse nicht ein so gewaltig starker wäre.
(Sehr richtig! rechts.)
Meine Herren, ich möchte ferner noch darauf hinweisen, daß diese eingewanderten Juden in der Regel dadurch so gefährlich werden, daß sie ihre Namen sofort bei ihrer Einwanderung ändern. Auch das birgt eine große Gefahr in sich, daß viele unserer Geistlichen diese Juden leichtfertig taufen, und daß sie dann als getaufte Juden in alle Stellungen, in alle Aemter eindringen, in die sie sonst nicht gelangen können.
[...]
Ganz besonders sind es aber auch die Juden an der Börse, welche dadurch schädigend wirken, daß sie, besonders im Getreideschacher, durch Preistreiberei den Produzenten sowohl wie den Konsumenten in gleicher Weise schädigen. Sie sind auch in Wirklichkeit als die wahren Brodvertheuerer zu bezeichnen. Nicht die Begehrlichkeit der Landwirtschaft, nicht der Zoll ist es, der jemals das Brod vertheuert hat, sondern diese Börsenjuden an der Börse haben den Arbeitern und den Beamten das Brod theuer gemacht. Will man diesen Leuten billiges Brod schaffen, so geht man doch wider das Judenthum vor, so schaffe man in erster Linie eine Börsenreform.
[...]
Ich erinnere auch noch an das Trauerspiel, welches sich jüngst in Kottbus abgespielt hat in dem letzten großen Wucherprozeß, wo ein Pferdejude Lesser zahllose wendische Bauern um ihren Besitz gebracht hat; da hat der Staatsanwalt selber dieses Gebahren des Juden als eine Gefahr für die ganze Menschheit bezeichnet.
[...]
Ich kenne ein Dorf in der Nähe von Magdeburg, wo ein getaufter Jude die ganzen freien Bauern enteignet hat; diese Leute sind in Abhängigkeit von diesem Juden gekommen, und an derselben Stelle, wo ehedem freie und selbstständige Leute existirten, da herrscht jetzt ein Einzelner, und dieser gehört unserem Volke nicht an.
Meine Herren, das Judenthum richtet ja nicht bloß den kleinen Bauern zu Grunde, es nistet sich ebenso ein, wie wir das schon gesehen haben, in den Adelsschlössern. Es ist thatsächlich eine Gefahr für den ganzen seßhaften Stand bei uns geworden, und der zunehmende Reichthum der Juden ermöglicht ihnen, ihren Kindern eine immer bessere Erziehung angedeihen zu lassen. Das Ueberhandnehmen des Judenthums auf den deutschen Schulen wird niemand mehr in Abrede stellen wollen. Es liegt mir folgende Statistik über Berlin vor:
[...]
Meine Herren, ich will noch darauf hinweisen, daß diese Statistik insofern ungenau ist, als sie nach den Religionen und Konfessionen unterscheidet; wenn man aber eine Statistik aufstellen würde nach der Rasse, dann würde das Judenthum in noch viel höherem Prozentsatze an diesen Schulen betheiligt sein. Man darf nicht vergessen, wie viele eben als getaufte Juden uns zugezählt werden, die doch den Juden zugerechnet werden müssen. Erst dann erhält man die eigentlich richtige Statistik, und die ist für das Judenthum noch belastender.
Meine Herren, ich möchte dabei kurz noch die Frage streifen, ob es thunlich ist, daß man jüdische Richter dem deutschen Volke noch ferner aufoktroyirt. Ich kann Ihnen nur sagen, daß im Volke die Stimmung durchaus gegen jüdische Richter ist. Das deutsche Volk will von deutschen Richtern gerichtet werden.
(Glocke des Präsidenten.)
Präsident: Das gehört doch nicht zur Frage der Einwanderung von Juden.
[...]
Und selbst wenn das Judenthum uns nicht schädigt, wenn es den Zersetzungsprozeß, der die große Menge unseres Volkes zu armen Leuten macht, nicht beschleunigt, selbst dann hätten wir ein Recht, gegen das Judenthum vorzugehen; denn jedes Volk hat das Recht, daß es zunächst an sich selbst denkt, daß es eine eingennützige Politik verfolgt, daß es sagt: erst kommen wir, dann die Ausländer, die Fremden. Wir müssen eine andere Politik treiben, eine Politik für unser deutsches Volk, aber nicht, wie es in der Handelspolitik geschehen ist, eine Politik, die dem Juden zu gute kommt und die Einwanderung der ausländischen Juden so sehr begünstigt.
Meine Herren, die soziale Frage werden Sie nur dann lösen, wenn Sie die Judenfrage lösen. Dieser unser Antrag ist der erste Anfang dazu. Damit beginnen Sie! und dann werden sich die Zustände in unserem deutschen Vaterlande wieder bessern. Meine Herren, das deutsche Volk wird es Ihnen danken, wenn Sie hiermit zeigen, daß Sie erkannt haben, welche Parasiten an dem Mark der deutschen Eiche nagen.
(Beifall.)
[...]

Abgeordneter Sachße: Unsere Jugend, die Hoffnung des Vaterlands, wird noch unterrichtet von christlichen und königstreuen Lehrern. Seit neuerer Zeit aber beginnen sich namentlich in den drei großen Städten des Landes: Dresden, Leipzig und Chemnitz, aber auch in vielen mittleren Städten jüdische Schleudergeschäfte breit zu machen, welche dem kleinen seßhaften Handels- und Gewerbestand in Stadt und Land eine schwere und drückende Konkurrenz machen. Seitdem wir zu unserer großen Freude ein Glied des Deutschen Reichs geworden sind, blicken wir in der großen Mehrheit mit vieler Sorge auf die fortschreitende wirthschaftliche Verjudung in den anderen Bundesstaaten, namentlich Preußen und einigen süddeutschen Mittelstaaten. [...] Ist es in Berlin doch so weit gekommen, daß wohlhabende christliche Kaufleute gezwungen sind, ins Horn des internationalen Judenthums zu stoßen, einfach deshalb, weil sie sonst den Kredit verlieren würden. Meine Herren, wenn das hier so weiter geht, so wird bald der Christ in der Hauptstadt des unter so schweren Kämpfen geeinten Deutschen Reichs nur noch geduldet sein.
Aus allen diesen Gründen bitte ich die hohen verbündeten Regierungen im Einverständniß mit der Majorität meiner Wählerschaft, den Anträgen Gehör zu geben und damit vor aller Welt kundzuthun, daß das Deutsche Reich noch die Macht und die Kraft besitzt, im letzten Augenblick seinem Todfeind zu Leibe zu gehen, - und dieser Todfeind, der ist das internationale Judenthum
(große Heiterkeit links),
in seinem Sold steht die internationale Sozialdemokratie, - das ist genau dasselbe. Ich bin gewiß, daß nach Annahme dieser Anträge wieder deutsches Wesen und deutscher christlicher Sinn an Kraft gewinnen und zur Gesundung unserer inneren Verhältnisse in jeder Beziehung beitragen wird.
(Bravo! rechts.)

Debatte zur Einwanderung ausländischer Juden
Antrag Nr. 17. / Nr. 54.
47. Sitzung, 27. Februar 1895
namentliche Abstimmung (JA-Stimmen)

53. Sitzung am Mittwoch den 6. März 1895

Präsident:
[...]
Ich gebe das Wort dem Herrn Abgeordneten Ahlwardt.

Abgeordneter Ahlwardt:
[...]
Es ist ganz gewiß, es giebt manchen Juden bei uns, dem man Schlimmes nicht nachreden kann. Wenn man gleichwohl die Gesammtheit der Juden als schädlich bezeichnet, so weiß man, daß die Rasseneigenschaften dieses ganzen Volkes derartige sind, daß sie sich mit den Rasseneigenschaften der Germanen für die Dauer nicht vertragen, und daß jeder Jude, der in diesem Augenblick noch nichts schlimmes gethan hat, doch in Zukunft unter gegebenen Verhältnissen das wahrscheinlich thun wird, weil seine Rasseneigenthümlichkeiten ihn dazu treiben.
[...]
Wenn einer der Herrn Vorredner, Herr Hasse, erklärte, wir Antisemiten bekämpfen die Juden ihrer Religion wegen, da sage ich: meine politischen Freunde stehen nicht auf diesem Boden, daß wir die Juden ihrer Religion wegen bekämpfen. Die religiösen Gefühle sind viel zu zart, als daß sie das Hineingreifen aus politischen Gründen vertragen könnten. Wir denken nicht daran, irgend einen Menschen wegen seiner Religion politisch zu bekämpfen. Aus diesem Grunde stimmen wir z. B. für die Aufhebung des Jesuitengesetzes, obgleich ich für meine Person nicht behaupten kann, die Jesuiten lieb zu haben. Wir stehen auf dem Boden, daß die Juden eine andere Rasse bilden, ein anderes Volk mit ganz anderen Eigenschaften.
Nun zeigt die Erfahrung im ganzen Gebiete der Natur, daß die Rasseneigenthümlichkeiten, die angeborenen, von der Rasse im Laufe vieler Jahrhunderte erworben sind, das Haltbarste und Festeste sind, was es überhaupt giebt, daß wir deshalb von den Eigenthümlichkeiten unserer Rasse so wenig los können, wie es die Juden können. Deshalb braucht man den einzelnen Juden nicht zu bekämpfen; das thun wir auch nicht. Aber wenn man nun an unzähligen Beispielen bestimmte Rasseneigenthümlichkeiten feststellen kann und diese derart sind, daß ein gemeinsames Zusammenleben nicht möglich ist, nun, dann glaube ich, da wir hier doch eingeboren sind, den Boden urbar gemacht und gegen alle Feinde vertheidigt haben, daß es unsere Pflicht ist, gegen die Juden, die eben ganz anderer Natur sind, Stellung zu nehmen.
Meine Herren, wir Germanen stehen auf dem Kulturboden der Arbeit; jeder von uns will schaffen für Andere und verlangt dafür, daß Andere für ihn schaffen. Dieser Kulturboden der Arbeit ist es, auf dem wir uns emporgearbeitet haben aus der Unkultur der Vergangenheit zu dem jetzigen Kulturstand. Bei den Juden ist es etwas anderes. Die Juden stehen nicht auf dem Kulturboden der Arbeit, sie wollen nicht selbst Werthe schaffen, sondern sich ohne Arbeit die Werthe aneignen, die Andere geschaffen haben; das ist der Kardinalunterschied, der uns leitet bei allen unseren Erwägungen. Die Juden wollen das haben, was Andere erarbeitet haben, und wir selbst wären froh, wenn wir nur das erhielten, was wir erarbeiten. Wenn Sie diesen Standpunkt in Erwägung ziehen und prüfen, ob er berechtigt ist, dann werden Sie unsere Anschauungen doch nicht so wegwerfend beurtheilen, wie es hier und da geschieht.
[...]
Meine Herren, die Juden stehen uns ganz anders gegenüber, als die Angehörigen aller anderen Völker. Es ist etwas ganz anderes, wenn ein Pole, ein Russe, ein Franzose, ein Däne bei uns einwandert, als wenn sich ein Jude bei uns niederläßt. Sie können es aus der ganzen Geschichte sehen: unsere Vorfahren waren gastfreundschaftlich, sie haben die Angehörigen aller Völker zu allen Zeiten aufgenommen.
(Zuruf links.)
[...] Im Laufe von 30, 40 Jahren waren sie Deutsche, und die Enkelkinder wären von uns Deutschen gar nicht zu unterscheiden, wenn nicht der fremde Klang des Namens noch da wäre. Die Juden sind 700, 800 Jahre bei uns - sind die etwas auch Deutsche geworden? haben die sich auf den Kulturboden der Arbeit gestellt? Sie haben nicht daran gedacht, sondern, wenn sie kamen, fingen sie an, zu schwindeln, und haben geschwindelt, solange sie in Deutschland waren.
[...]
Dann sagte der Herr Abgeordnete Rickert, es wäre eigentlich eine Schande - ob er das wirklich gesagt hat, habe ich nicht notiren können -, aber der Sinn war, es wäre eine Schande für eine Nation von 50 Millionen Menschen, wenn sie sich vor den paar Juden fürchteten. Ja, meine Herren, der Herr Abgeordnete Rickert hätte Recht, wenn es sich darum handelte, mit ehrlichen Waffen gegen einen ehrlichen Feind zu kämpfen; dann wäre es selbstverständlich, daß die Deutschen sich vor einer Handvoll solcher Leute nicht fürchten. Aber mit dem Juden, der parasitisch arbeitet, ist es doch etwas anderes. Herr Rickert, der ebenso groß ist wie ich, fürchtet sich vor einem einzigen Cholerabazillus - und, meine Herren, die Juden sind Cholerabazillen.
(Heiterkeit.)
Meine Herren, die Ansteckungskraft und die Ausbeutungskraft des Judenthums sind es, um die es sich handelt. Ich möchte Herrn Rickert irgend einen Juden nennen - bis zu Rotschild will ich mich nicht versteigen, weil dessen Vermögen für uns überhaupt nicht mehr übersehbar ist, irgend einen anderen Juden, der vielleicht einige hundert Millionen besitzt, und solche haben wir in Berlin verschiedentliche - und möchte ihn fragen: woher stammen diese hundert Millionen? Es giebt doch keine Mark, die nicht irgend einer Arbeit ihren Ursprung verdankt. Hat der Jude die hundert Millionen erarbeitet oder nicht? Ich meine, er hat davon noch nicht 10 Pfennige durch eigene Arbeit geschaffen, sondern diese hundert Millionen sind erworben aus dem deutschen Volk ohne entsprechende Gegenleistung. So einen Erwerb ohne entsprechende Gegenleistung bezeichnet man aber nach dem deutschen Recht mit sehr unzweideutigen Ausdrücken. Wie viele Tausende von Deutschen sind durch diese Judenausbeutung zu grunde gegangen, wie viele mögen sich erhängt, erschossen, ersäuft haben, wie viele mögen verdorben sein hinter dem Zaun als Tramps in Amerika oder in Rinnsteinen umgekommen sein, alles Leute, die fleißig gearbeitet haben auf dem Grund und Boden, den ihre Väter erworben haben, vielleicht in angestrengter Arbeit von Jahrhunderten. Die Unglücklichen sind durch alle möglichen Listen und Künste um das gebracht worden, was sie erarbeitet haben! Und das thut Ihnen nicht leid? Für diese unzähligen Deutschen haben Sie kein Mitleid? Die mögen zu Grunde gehen?! Warum sind sie so dumm und lassen sich betrügen?! Aber so dumm sind die Deutschen nicht, sie sind viel klüger als die Juden; denn alle Erfindungen, alle großen Gedanken stammen von den Deutschen, nicht etwa von Juden. Nein, hier liegt eben der nationale Unterschied: der Deutsche ist vertrauensselig von Hause aus, in seinem Herzen wohnt Treue und Vertrauen. Der Jude erwirbt sich dieses Vertrauen, und dann übt er im gegebenen Moment Verrath, dann wird der Deutsche ruinirt und arm gemacht. Dieses gemißbrauchte Vertrauen des Deutschen ist die Hauptwaffe des Juden. Und dieses Judengesindel wird hier vertheidigt! An alle die Hunderttausende denkt man nicht, ebenso wenig an die Millionen der Arbeiter, die immer weniger Lohn bekommen, weil die jüdische Konkurrenz die Preise drückt. Da heißt es immer: human sein gegen die Juden. Diese Humanität unseres Jahrhunderts, diese Raubthierhumanität, ist der Fluch für uns. Sein Sie einmal gegen die Unterdrückten human! Rotten Sie diese Raubthiere aus, und fangen Sie damit an, daß Sie nicht noch mehr herein lassen!
[...]
Wenn man nun sagt - und das war wohl die Hauptausführung der beiden Vorredner -: der Jude ist auch ein Deutscher -, so muß ich das entschieden zurückweisen. Der Jude ist kein Deutscher. Wenn Sie sagen: der Jude ist in Deutschland geboren, er ist von deutschen Ammen ernährt, er hat den deutschen Gesetzen Folge geleistet, er hat Soldat werden müssen - und was für einer oft! davon wollen wir nicht reden -
(Heiterkeit rechts)
er hat seine Pflichten alle erfüllt, muß auch Steuern bezahlen -, so ist das alles nicht das Entscheidende für die Nationalität, sondern die Rasse, aus der er herausgeboren ist, ist das Entscheidende. Gestatten Sie, daß ich hier einen banalen Vergleich ausführe, den ich schon sonst in Reden vorgebracht habe: ein Pferd, das im Kuhstall geboren ist, ist noch lange keine Kuh.
(Stürmische Heiterkeit.)
Ein Jude, der in Deutschland geboren ist, ist noch lange kein Deutscher; er ist immer noch ein Jude.
(Heiterkeit rechts.)
Deshalb ist es nothwendig, daß wir uns dessen bewußt werden, daß die jüdische Rasseneigenthümlichkeit und die deutsche Rasseneigenthümlichkeit so sehr von einander abweichen, daß ein Zusammenleben von Juden und Deutschen überhaupt unter gleichen Gesetzen nicht möglich ist, ohne daß wir Deutsche zu grunde gehen.
Meine Herren, so und so viele Hunderttausende sind ins Proletariat gesunken; die jetzt noch stehen, werden auch noch hineinsinken. Deshalb bitte ich Sie wirklich so recht von Herzen: betrachten Sie die Sache nicht als Spielerei, sondern nehmen Sie sie ernst! Es handelt sich um Sein und Nichtsein unseres Volkes. Darauf kommt es an, daß die Frage aus diesem Gesichtspunkt heraus erwogen wird. Wir denken gar nicht daran, so weit zu gehen, wie z. B. die österreichischen Antisemiten im Reichsrath, daß wir ein Schutzgeld für die Juden beantragen wollten, oder daß wir bestimmen wollten: wer einen Juden todtschlägt beerbt ihn.
(Heiterkeit. Unruhe.)
Dergleichen haben wir nicht vor, so weit wollen wir nicht gehen. Wir wollen eine ruhige und vernünftige Trennung der Juden von den Deutschen. Und dazu ist zunächst nöthig, daß wir einmal die Klappe zumachen, damit nicht noch mehr hineinkommen.
(Heiterkeit.)

[...]

Präsident: Das Schlußwort in Beziehung auf den Antrag des Herrn Abgeordneten Freiherr von Hammerstein und Freiherr von Manteuffel hat der Herr Freiherr von Manteuffel.

Antragsteller Abgeordneter Freiherr von Manteuffel: [...] Meine Herren, ich muß zuerst meine Verwunderung darüber Ausdruck geben, daß der von meinen politischen Freunden und mir gestellte Antrag zu einer so heftigen und erregten Debatte Veranlassung gegeben hat. Ich finde, daß dieser Antrag eigentlich durchaus keinen Grund dazu bietet. Der Antrag sagt weiter nichts als
die verbündeten Regierungen zu ersuchen,
dem Reichtage einen Gesetzentwurf vorzulegen, nach welchem Israeliten, die nicht Reichsangehörige sind, die Einwanderung über die Grenzen des Reichs untersagt wird.
Eine antisemitische Tendenz, oder gar, wie die Herren zu behaupten versuchten, eine hetzerische antisemitische Tendenz, liegt in diesem Antrag absolut nicht. Wenn man ihm ein Epitheton geben will - aber ich verwahre mich dagegen, daß mir dieses Epitheton genehm wäre, - dann könnte man diesen Antrag einen philosemitischen Antrag nennen; denn gerade im Interesse der in Deutschland wohnenden Juden, meine ich, liegt dieser Antrag ganz besonders.
(Bewegung links.)
- Herr Abgeordneter Rickert lacht. Ich kann ihn nicht hundern, seiner Heiterkeit hier freien Lauf zu lassen;
(Glocke des Präsidenten)

Präsident: Meine Herren, ich bitte um etwas Ruhe!

Antragsteller Abgeordneter Freiherr von Manteuffel:
[...]
Ich glaube, meine Behauptung, daß dieser Antrag gewissermaßen philosemitisch sei, ist nicht eine unbegründete gewesen.
Einen zweiten Beweis dafür! Es ist schon früher bei den Verhandlungen des Reichstags im Jahre 1886 von Herrn Freiherr von Hammerstein hier einmal ausgeführt worden, wie auch bei Berathungen der Alliance Israélite ganz besonders hervorgehoben worden ist, wie bedenklich der Zustand der von Osten einwandernden Juden sei, und wie wenig wünschenswerth es wäre, daß derartige Juden überhaupt über die Grenzen der Ostmark kämen. In dem Protokoll, welches damals veröffentlicht worden ist, heißt es wörtlich - der Herr Präsident wird mir erlauben, diese wenigen Zeilen zu verlesen -:

Der junge galizische Jude, nachdem er früh zusammengekuppelt wurde und schon im Elternhaus den reichen Kindersegen vermehrt hat, tritt hinaus ins Leben ohne andere Kenntnis als jene, die das Chedar in ihm pflanzen konnte, ohne Kenntniß eines Handwerks und soll nun für sich selbst und seine Familie Brod herbeischaffen. Durch den Niedergang des Zwischenhandels einerseits und die Zunahme der jüdischen Bevölkerung andererseits wird gegenwärtig ein Erwerb immer schwieriger. Mangels der gewöhnlichen Bildung kann es sich keiner besseren Beschäftigung zuwenden, und mangels der Kenntniß eines Handwerks kann er bei rentablen Verrichtungen anderer Art nicht verwandt werden. Ist er nun findig und pfiffig, - un die Mehrzahl der polnischen Juden ist so veranlagt - so sieht er sich durch den Erhaltungstrieb und die traurigen Erwerbsverhältnisse sehr bald auf einen Weg gedrängt, der, wenn er auch zumeist außerhalb des Strafgesetzes bleibt, doch zu Erwerbsarten führt, welche dazu beigetragen haben, dem galizischen Juden ein Stigma aufzudrücken.

(Hört! hört! rechts.)
Meine Herren, das sind die Ausführungen in einem Protokoll der Alliance Israélite; und ich meine, wenn Sie meinen Antrag ansehen, so können Sie nicht umhin, zu sagen: Dieser Antrag hat mehr eine philosemitische Tendenz als eine antisemitische. Diese gefährliche Art der Juden, die hier gekennzeichnet sind, und die auch jener Handelsmann in Ostpreußen gebrandmarkt hat, wollen wir durch unseren Antrag abhalten.
(Sehr richtig! rechts.)
Wie viel es sind, das ist ganz gleichgiltig. Wenn Herr Rickert die Statistik zu Hilfe nimmt und sagt: es können keine, fast keine Juden mehr zu uns herein, so kommt es ja darauf nicht an, wie viele hereinkommen. Die Thatsache, daß welche über unsere Grenze kommen, genügt vollkommen; denn diese - mögen es auch noch so wenige sein - sind uns schon zu viel, und darum ist es dringend nöthig, eine Wehr dagegen zu setzen; und diese zu errichten, bezweckt unser Antrag.

[...]

Debatte zur Einwanderung ausländischer Juden
Antrag Nr. 17. / Nr. 54.
47. Sitzung, 27. Februar 1895
53. Sitzung, 6. März 1895

Bei der namentlichen Abstimmung über den Antrag Nr. 17 stimmten mit JA:

Bachmeir (Fraktionslos)
Dr. von Buchka (Deutsch-Konservative)
Graf von Carmer (Deutsch-Konservative)
von Colmar-Meyenburg (Deutsch-Konservative)
von Dallwitz (Fraktionslos)
von Dewitz (Deutsch-Konservative)
Dr. Förster (Deutsch-soziale Reform-Partei)
Dr. von Frege (Deutsch-Konservative)
von Gerlach (Deutsch-Konservative)
Gräfe (Deutsch-soziale Reform-Partei)
Baron von Gustedt-Lablacken (Deutsch-Konservative)
Dr. Hahn (Fraktionslos)
Freiherr von Hammerstein (Deutsch-Konservative)
Dr. Hasse (Nationalliberalen, Hospitant)
Hauffe-Dahlen (Deutsch-Konservative)
Hilgendorff (Deutsch-Konservative)
Hilpert (Fraktionslos)
Himburg (Deutsch-Konservative)
Erbprinz zu Hohenlohe-Oehringen (Deutsch-Konservative)
Hüpeden (Deutsch-Konservative)
Graf zu Inn- und Knyphausen (Deutsch-Konservative, Hospitant)
Jacobskötter (Deutsch-Konservative)
Graf von Kanitz-Podangen (Deutsch-Konservative)
von Kleist-Retzow (Deutsch-Konservative)
Klemm (Deutsch-soziale Reform-Partei)
Dr. Freiherr von Langen (Deutsch-Konservative)
von Leipziger (Deutsch-Konservative)
Lieber (Deutsch-soziale Reform-Partei)
Graf zu Limburg-Stirum (Deutsch-Konservative)
von Loesewitz (Reichspartei)
Lotze (Deutsch-soziale Reform-Partei)
Freiherr von Maltzan-Molzow
Freiherr von Manteuffel (Deutsch-Konservative)
Mentz (Deutsch-Konservative, Hospitant)
Graf von Mirbach (Deutsch-Konservative)
von Normann (Deutsch-Konservative)
von Ploetz (Deutsch-Konservative)
Rettich (Deutsch-Konservative)
Graf von Roon (Deutsch-Konservative)
Rother (Deutsch-Konservative)
Sachße (Deutsch-Konservative, Hospitant)
von Salisch (Deutsch-Konservative)
Freiherr Saurma von der Jeltsch (Deutsch-Konservative)
Schall (Deutsch-Konservative)
Graf von Schlieffen-Schlieffenberg (Deutsch-Konservative, Hospitant)
von Schöning (Deutsch-Konservative)
Graf von Schwerin-Löwitz (Deutsch-Konservative)
Stroh (Deutsch-Konservative)
Werner (Deutsch-soziale Reform-Partei)
Will (Deutsch-Konservative)
Zimmermann (Deutsch-soziale Reform-Partei)




Die vollständigen Protokolle der Debatte können als PDF-Bild-Seiten eingesehen werden:

Anlage Nr. 17 / Seite 89
Anlage Nr. 54 / Seite 233

Erste Seite der 47. Sitzung vom 27. Februar 1895
1144: Debatte vom 27. Februar 1895
114511461147114811491150115111521153.

Erste Seite der 53. Sitzung vom 6. März 1895
1289: Debatte vom 6. März 1895
12901291129212931294129512961297129812991300130113021303130413051306.




© by Susanne Reisinger, [Berlin - 2004] / E-Mail an Susanne Reisinger E-Mail