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1893
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01. Januar
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Hermann Ahlwardt wird in Krien bei Anklam geboren
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1869
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Volksschullehrer in Neuruppin und Berlin
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1869
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Volksschullehrer in Neuruppin und Berlin
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1881
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Rektor in Berlin
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1892
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April
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Veröffentlichung seiner Schrift "Judenflinten" in der er den Maschinenfabrikant Ludwig Löwe beschuldigt, an das Reichsheer nicht funktionsfähige Gewehre geliefert zu haben. Die Behauptungen Ahlwardts wurden vom Kriegsministerium umgehend zurückgewiesen, und Löwe verklagte Ahlwardt wegen Verleumdung.
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29. November
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Prozeßbeginn gegen Ahlwardt wegen der verleumderischen Broschüre "Judenflinten".
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24. November
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Bei Ersatzwahlen zum Deutschen Reichstag im ersten Wahlkreis des Regierungs-Bezirks Frankfurt/Oder am 24. November erhält Ahlwardt 49,1 % bei der Stichwahl am 5. Dezember 77,2% aller abgegebenen Stimmen.
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29. November
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Prozeßbeginn gegen Ahlwardt wegen der verleumderischen Broschüre "Judenflinten".
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9. Dezember
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Urteilsverkündung im Ahlwardt-Prozeß: Ahlwardt erhält ein fünfmonatige Gefängnisstrafe.
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1893
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Ahlwardt wird aus dem Schuldienst entlassen, nachdem er zu fünf Monaten Gefängnis wegen Veröffentlichung seiner Schrift 'Judenflinten'
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Bei den Reichstagswahlen gewinnt Ahlwardt in gleich zwei Wahlkreisen: neben Friedeberg / Arnswalde, wo er die absolute Mehrheit (60,8%) im ersten Wahlgang bekommt, siegte er auch im pommerschen Neustettin. Durch die dortigen Nachwahl bekommt Paul Förster ein Mandat für den Reichstag.
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1914
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16. April
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Hermann Ahlwardt stirbt in Leipzig
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